Secret Fire gibt Rock-Konzert in Dormagens Innenstadt

Rockkonzert in Dormagen : Secret Fire lockt auch bei Regen viele Fans an

Die Band begeisterte bei „Rock am Ring“.

Erneut verwandelte sich jetzt die Rückseite des Ring-Center in ein gratis Open-Air-Konzertgelände. Neben Bänken und Stehtischen bleibt da immer noch genug Platz zum Tanzen und Feiern, wie sich auch beim ersten Auftritt von Secret Fire zeigte.

Mit Secret Fire betrat diesmal eine Coverband die zur Bühne umfunktionierte Warenannahme, die durchaus als lokale Größe des Rhein-Kreises Neuss gelten darf. Aus der 2010 gegründeten Band Secret Flame hervor gegangen, begeisterte die Band das Publikum mit Rock-Klassikern aus den  1980-er Jahren. Und das kam trotz immer wieder einsetzendem leichten Regenschauern zahlreich.

Feiern konnten die Besucher allzu bekannte Stücke, aber auch das eine oder andere eher unbekannte Lied. Am Summen und Singen auf dem Platz hörte man beispielsweise, dass jedem der Anwesenden  „Eye of the Tiger“ sofort etwas sagte.

Und so spielte die Band über die Jahrzehnte hinweg von einem Highlight zum anderen, nur unterbrochen von den Ansagen der Sängerin Ariane Schild.

Auch Bassist Marcus Landgraf meisterte seinen Gastauftritt bei der Band mit Bravour. Er sprang für den im Urlaub weilenden Bassisten Stefan Drees ein.

Besonders hörenswert waren sicherlich auch die Riffs von Gitarrist Stephan Georg, die man durch die Innenstadt weithin vernehmen konnte. Insgesamt drei Sets spielte die Band, unterbrochen von DJ-Sets des Ring-Center-Leiters Hans-Dieter Lehnhoff, bis um etwa 23 Uhr der letzte Song gespielt war.

Für die Verpflegung der Gäste sorgte einmal mehr das Ring-Center- Team. Die Besucher waren hellauf begeistert, auch wenn es vielseitige Gründe für die Anwesenheit gab. „Wir kommen jedes Jahr her. Da lassen wir uns auch von ein paar Regentropfen nicht abschrecken. Wofür gibt es Regenschirme?“, erzählte Mario Schmidt, wohl stellvertretend für die meisten Besucher. „Wir sind extra für Secret Fire aus Neuss hergefahren“, sagte dagegen Hans Müser.

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