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Dormagen: Schweres Gerät aus Dormagen

Dormagen : Schweres Gerät aus Dormagen

Dormagen Das Gerät ist 16,5 Meter lang, 2,6 Meter breit, zwei Meter hoch und wiegt etwa zwölf Tonnen. Bei der ThyssenKrupp AG in Duisburg soll das gewichtige Vakuum-Hebewerkzeug innerhalb eines Krans bei einer neuen Produktlinie Bleche richtig sortieren.

Dormagen Das Gerät ist 16,5 Meter lang, 2,6 Meter breit, zwei Meter hoch und wiegt etwa zwölf Tonnen. Bei der ThyssenKrupp AG in Duisburg soll das gewichtige Vakuum-Hebewerkzeug innerhalb eines Krans bei einer neuen Produktlinie Bleche richtig sortieren.

Am Freitag Morgen wurde eben jene riesige Maschine beim Hersteller Lubas - Maschinen und Geräte an der Rostocker Straße im Gewerbegebiet Top West zum Abtransport verladen.

Zwölf Wochen hatte das Unternehmen Lubas GmbH an dem neuen Gerät gearbeitet, das nun seinen Bestimmungsort im Ruhrgebiet erreichte. "Uns reizen besonders schwere Aufgaben, und das hier war dann tatsächlich ein schwerer Brocken", erklärt Geschäftsführer Michael Lubas.

In der gesamten Bundesrepublik gibt es nur drei Anbieter, die wie Lubas in dieser Größenordnung bauen. Das Unternehmen hat sich spezialisiert auf ein Nischenprodukt: Vakuum-Hebewerkzeuge. Das besonderer an dem Betrieb in Dormagen: Gebaut wird mit Stahlbau, Elektrik oder Saug-Technik. Während andere Anbieter einzelne Produktionsbereiche auslagern, erhält der Kunde an der Rostocker Straße die Maschine komplett aus einer Hand.

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Die Aufgabe des Vakuum-Gerätes ist es schwere, flächige Produkte sicher zu transportieren. Anders als Monteure, die mit Haken, Ösen und Seilen die Oberflächenstruktur verschiedener Materialien beschädigen können, saugen sich die Geräte der Firma Lubas an den zu transportierenden Flächen fest und ermöglichen so einen schonenden Transport ohne Beschädigungen.

Dieses Produkt findet besonders in der Baubranche, in Schlosserein oder großen Hütten Verwendung. Ob bei der Verlegung einzelner Beton-Treppenstufen in einer Eishalle, oder beim russischen Pipeline-Bau in St. Petersburg - es gibt zahlreiche Abnehmer für die Geräte, die durch ihre Saugkraft einen leichten Transport von Materialien bei gleichzeitig höchster Sicherheit für Mensch und Material ermöglichen.

"Zwar arbeiten wir auch für kleinere Firmen, aber besonders interessant werden die Aufgaben, wenn unsere Kunden davon ausgehen, dass man sie nicht realisieren könne", erklärt Chef Michael Lubas den Reiz seiner Arbeit und den Ehrgeiz, möglichst alle Kundenwünsche zu erfüllen. So sei die Arbeit für die ThyssenKrupp AG zwar eine der größeren Anfertigungen, eine Steigerung aber durchaus möglich. Seit 35 Jahren existiert Lubas - Maschinen und Geräte, seit 1978 hat ddas Unternehmen seinen Firmensitz in Dormagen. Insgesamt 18 Mitarbeiter sind dort an der Planung und Realisierung der Maschinen beteiligt. Mit dem gigantischen Vakuum-Hebezeug konnte die Firma nun eine weiter Anfertigung erfolgreich ihrem Kunden übergeben

(NGZ)