1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Dormagen: Schwelbrand: 30 000 Euro Schaden

Dormagen : Schwelbrand: 30 000 Euro Schaden

Wann es genau zum Schwelbrand im Untergeschoss des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums (die NGZ berichtete) kam, ist unklar – laut Experteneinschätzung womöglich schon vor Karneval. Bis Veilchendienstag blieb der Brand, den dann Handwerker meldeten, unbemerkt. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter. Ab Montag soll das Gymnasium wieder alle Räume nutzen können.

Wann es genau zum Schwelbrand im Untergeschoss des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums (die NGZ berichtete) kam, ist unklar — laut Experteneinschätzung womöglich schon vor Karneval. Bis Veilchendienstag blieb der Brand, den dann Handwerker meldeten, unbemerkt. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter. Ab Montag soll das Gymnasium wieder alle Räume nutzen können.

Inzwischen steht die Höhe des Sachschadens fest: 25 000 bis 30 000 Euro. "Das ergab ein erstes Gutachten", berichtete Uwe Scheler Donnerstagabend dem Betriebsausschuss Eigenbetrieb. Offen ist jedoch, wie und wann der Brand entstanden ist. Die CDU hatte für den Betriebsausschuss unter anderem zu diesen Fragen um einen aktuellen Sachstand der Verwaltung gebeten. Eigenbetriebsleiter Scheler erläuterte, dass sich bislang keine Einbruchspuren durch die Polizei finden ließen. "Es findet jedoch eine weitere Spurensuche statt", gab er an.

Als Indiz dafür, dass es sich beim Schwelbrand um Brandstiftung handeln könnte, wertet die Polizei laut Scheler Beschädigungen an zwei Bildern, die im Gymnasium aufgehängt waren. "Es handelt sich um Bilder der Schulleitung und einer Lehrkraft", ergänzte der Eigenbetriebsleiter. Die Polizei habe diese Bilder zur Spurensicherung beschlagnahmt. "Bisher ist das rein spekulativ, aber man könnte die Beschädigungen als Hinweise auf einen Fremdzutritt deuten", informierte Scheler den Ausschuss.

Schuldezernentin Tanja Gaspers machte darauf aufmerksam, dass bereits seit Tagen umfangreiche Reinigungsarbeiten liefen. Zu den Kosten dieser Arbeiten konnte die Verwaltung keine Angaben machen: "Das läuft direkt über die Versicherung", erklärte Scheler und ergänzt: "Die vorgenommenen Schadstoff- und Luftmessungen, haben alle unbedenkliche Ergebnisse ergeben." Zwei Stockwerke hätten bereits so gereinigt werden können, dass diese wieder für den Schulbetrieb nutzbar sind. "Wir hoffen, dass auch das dritte Stockwerk spätestens ab Montag wieder freigeben werden kann", fügte er hinzu.

(NGZ/ac)