Aktion am Tannenbusch 2500 neue Waldbäume für Dormagen

Dormagen · Eichen, Vogelkirschen, Esskastanien und Douglasien – das pflanzte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen kürzlich. Aber das ist nicht die einzige Aktion.

Durch die Unterstützung vieler Helfer konnte ein neuer Wald am Tannenbusch gepflanzt werden.

Durch die Unterstützung vieler Helfer konnte ein neuer Wald am Tannenbusch gepflanzt werden.

Foto: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen

Ein neuer Wald wächst beim Tannenbusch – dafür sorgte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen (SWD) am vergangenen Wochenende bei ihrer Forst-Baumpflanzaktion.

Unter Anleitung des pensionierten Försters Theo Peters wurden auf einer ehemaligen Fichtenwaldfläche, die zuvor dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen war, neue Bäume angepflanzt. Tatkräftig unterstützt wurde die Aktion von Dormagener Bürgern. In dem neuen Stadtwald pflanzten die Helfer Eichen, Vogelkirschen, Esskastanien und Douglasien.

Die Pflanzung der Bäume war durch eine Spende des Kaufhauses Ring-Center in Dormagen möglich. Aber die Baumpflanzaktion im Tannenbusch ist nicht die einzige Aktion, bei der sie in Dormagen unterstützt haben. Vergangene Woche wurden noch mehr Stadtwaldbäume geplanzt, unter anderem in der Zonser Heide. Insgesamt werden in diesem Frühjahr damit etwa 2500 neue Waldbäume gepflanzt.

Weitere Aktionen gab es im März: Am Ententeich in Delrath war die Wald-Arbeitsgruppe der SDW im Einsatz. Sie pflanzte oberhalb des Seeufers – auch zur Hangsicherung – 60 Birken und ein Dutzend Ebereschen. Dazu kommen sollen noch 60 Stechpalmen als Unterbewuchs, die die vorhandenen Baumpflanzungen um den See ergänzen.

An diesem Sonntag, 21. April, bietet die SDW eine Wanderung durch den Frühlingswald unter Leitung des ehemaligen Revierförsters Theo Peters an. Bei der Führung geht es um die Themen Wald, Wild, Forstwirtschaft, Nachhaltigkeit und Natur- sowie Umweltschutz.

Bei dieser Veranstaltung wird auch der Baum des Jahres – die Mehlbeere – gepflanzt. Durch ihre Blüten und Früchte trägt die Mehlbeere zur Artenvielfalt bei und ist daher in der Stadt wertvoll für das ökologische Gleichgewicht. Außerdem kommt diese Pflanze gut mit Trockenperioden zurecht. Die bundesweite Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) hat die Mehlbeere in die Liste der Zukunftsbäume für die Stadt aufgenommen.

(sku)
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