1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Schule in Dormagen: Realschule Hackenbroich digital ganz weit vorne

Homeschooling in Hackenbroich : Realschule sieht sich digital gut aufgestellt

Die Bildungseinrichtung in Hackenbroich kommt in der Corona-Pandemie gut klar. Inzwischen wird der Unterricht wie im Stundenplan vorgesehen über das Internet abgehalten. Die digitale Ausstattung ist gut.

Eigentlich hätte im Januar auch an der Realschule Hackenbroich ein Tag der offenen Tür auf dem Programm gestanden. Schließlich geht’s schon Ende des Monats mit den Neuanmeldungen für das nächste Schuljahr los. Doch weil wegen Corona aktuell nicht an reale Begegnungen zu denken ist, verlegte die Realschule ihre Informationsveranstaltung in Form einer ausgefeilten digitalen Pinnwand auf ihre Internetseite.

Ein neuerliches Beispiel dafür, dass die Dormagener Realschule sehr gut aufgestellt ist, wenn es darum geht, Althergebrachtes ins digitale Zeitalter zu transformieren. „Wir erhalten ganz viel positive Rückmeldungen. Sowohl von offizieller Seite als auch aus der Elternschaft“, sagt Schulleiter Alois Moritz. Dabei kämpfte auch seine Schule zu Beginn der Pandemie mit den Problemen der meisten Bildungseinrichtungen und suchte eine ganze Weile nach dem idealen Weg, mit den Schülern in Kontakt zu treten und Lernstoff zu vermitteln. Die Stadtverwaltung half zwar dabei, in Gestalt von Microsoft-Teams eine geeignete Software zu finden, doch die Realschule legte sich besonders in Zeug, sie in den Alltag des Homeschoolings zu integrieren. Das Eingeübte wurde zu Beginn des neuen Schuljahrs im Präsenzunterricht gefestigt. Im November gab es dann sogar einen Trainingstag, an dem alle zu Hause blieben und der Stundenplan per Videokonferenz durchgezogen wurde. „Deswegen konnten wird dann im Dezember, als die Anweisung kam, auch direkt loslegen, die Schüler gemäß Stundenplan zu Hause zu unterrichten“, meint Alois Moritz.

Hilfreich für die Realschule ist freilich auch ihre exzellente digitale Ausstattung. Viele Klassen sind schon mit elektronischen Tafeln bestückt, die restlichen Zimmer sollen folgen. Nach den Sommerferien erfolgte der Anschluss ans Glasfasernetz der Telekom und es gibt 70 Tablets, die sich Schüler ohne digitale Endgeräte ausleihen können. Schulleiter Moritz sagt angesichts der positiven Erfahrungen: „Meine Konrektorin Ursel Kriesemer überlegt schon jetzt, wie wir das Gelernte auch nach der Pandemie weiter sinnvoll im Schulalltag einsetzen können.“