Sekundarschul-Umbau in Dormagen Eine „Blaupause“ dafür, wie es nicht sein sollte

Analyse | Dormagen · Die Sanierung und der Teilneubau der Sekundarschule ist das desaströseste Bauprojekt in Dormagen in den vergangenen Jahrzehnten. Ein solches „Millionen-Grab“ darf sich nicht wiederholen.

 Im Sommer nächsten Jahres soll die Sekundarschule an der Bahnhofsstraße bezugsfertig sein.

Im Sommer nächsten Jahres soll die Sekundarschule an der Bahnhofsstraße bezugsfertig sein.

Foto: Melanie Zanin (MZ)

Wenn das Thema Sekundarschule auf der Tagesordnung des für Bauen in der Stadt zuständigen Eigenbetrieb-Ausschusses auftaucht, verheißt das selten Gutes. Stadt, Projektsteuerer und Objektplaner verkünden in der Regel zeitliche Verzögerungen und Kostensteigerungen. So war es auch in der vergangenen Woche, als bekannt wurde, dass das Projekt sogar die Kostenpflichtiger Inhalt 20-Millionen-Euro-Grenze überschritten hat. 22.400.000 Euro lautet der aktuelle Stand! Dass es dabei bleibt und dass zum Schuljahr 2021/22, also im nächsten August, die Gebäude bezugsfertig sein werden – das wurde zwar behauptet – alleine es fehlt der Glaube.