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Dormagen: "Schul-Messe" informiert Eltern von Viertklässlern

Dormagen : "Schul-Messe" informiert Eltern von Viertklässlern

Alle weiterführenden Schulen, inklusive der künftigen Sekundarschule und NRW-Sportschule, stellen sich Eltern von rund 500 Kindern vor.

Mit einem Novum will die Stadt die Eltern der Kinder, die im kommenden Sommer eine weiterführende Schule besuchen werden, informieren. Zum ersten Mal gibt es heute Abend (Beginn 19.30 Uhr) eine gemeinsame Veranstaltung, auf der sich alle sechs Schulen in einer Art Informations-Börse präsentieren. Dort soll die Vielfalt der Dormagener Schullandschaft deutlich werden, denn außer der auslaufenden Hauptschule, die keine Anmeldungen mehr entgegennimmt, sind alle Schulformen vertreten auch die neue Sekundarschule, die 2014/15 startet. Und es gibt mit der NRW-Sportschule noch eine Besonderheit.

Die Eltern der Viertklässler können sich umfassend über pädagogische Konzepte, Betreuungsformen und die unterschiedlichen Schwerpunkte und Anforderungen informieren. "Auch allgemeine Tipps zur Schulwahl und zum Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe werden wir an diesem Abend geben", sagt Schulverwaltungsleiterin Ellen Schönen-Hütten. Den Eltern werden heute an den Ständen der Schulen "passgenaue Gesprächspartner zur Verfügung stehen", sagt Herbert Kremer, Direktor des Leibniz-Gymnasiums. Eine zentrale Rolle wird die neue Sekundarschule spielen. Sie ergab bei einer Elternbefragung durch die Schulverwaltung im Frühjahr eine hohe Akzeptanz. Von den Eltern der heutigen Viertklässler votierten 175 für diese Schulform – 75 Anmeldungen sind zur Errichtung der Sekundarschule erforderlich. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese Zahl übertreffen werden", sagt Bettina Mazurek, Leiterin der Realschule am Sportpark, die der Gruppe zur Entwicklung des Schulkonzepts für die Sekundarschule angehörte. "Wir haben die für Dormagen passende Sekundarschule entwickelt", sagt sie – mit integriertem Unterricht, das heißt Unterricht der Klassen fünf bis zehn im Klassenverband, sowie innerer Differenzierung, selbst gesteuertem Lernen und mit individuellen Lehrplänen. Untergebracht wird die Schule in einem separaten Gebäude der bisherigen Hermann-Gmeiner-Hauptschule, die 2017 auslaufen wird. Kooperationspartner sind das Bettina-von-Arnim-Gymnasium und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. Dort werden Kinder nach der zehnten Klasse aufgenommen und zum Abitur geführt, soweit die notwendige Qualifikation vorhanden ist.

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Als ein Meilenstein für die sportliche Nachwuchsförderung in Dormagen wird die gemeinsame Ernennung des Norbert-Gymnasiums und der BvS-Gesamtschule zur Sportschule NRW. "Dadurch erhalten talentierte und sportbegeisterte Mädchen und Jungen optimale Rahmenbedingungen, um Schule und Leistungssport miteinander vereinbaren zu können", sagt der Knechtstedener Schulleiter Johannes Gillrath. Sein Kollege Volker Hansen ergänzt: "Wir nehmen jedes Jahr gemeinsam zwei Sportklassen auf, die schulisch und sportlich gefördert werden." In den Klassen 5 und 6 erhalten die Schüler bei fünf wöchentlichen Pflichtstunden eine vielseitige sportliche Grundausbildung.

(NGZ)