Schützenverband Dormagen: Hit-Empfang Helmut Röder zum Gedenken

Stadtverband der Schützen Dormagen : Schützen erinnern an Helmut Röder

Mit einem Empfang erinnerten Stadtverband der Schützen und Hit-Markt an den „Menschenfreund“.

Zeitlebens hatte der langjährige Hit-Marktleiter Helmut Röder sich für die Gemeinschaft eingesetzt und tatkräftig dafür gesorgt, seine Heimat Dormagen zu einem besseren Platz zu machen, indem er Vereine und Institutionen unterstützte und zusammenbrachte. Kurz vor dem Jahrgedächtnis erinnerten der Stadtverband der Schützen Dormagen und der Hit-Markt mit einem Empfang an den am 26. Mai 2018 verstorbenen Röder.

Ihm zum Gedächtnis waren alle Dormagener Schützenvereine in den Markt eingeladen worden – und alle kamen mit großen Abordnungen, inklusive Schützenkönigspaaren, Chefs, Obristen, Vorstandsmitgliedern und ihren Partnerinnen. Denn auch dafür stand Röder: Förderung von Männern und Frauen. Sein Stammtisch „Dormagener Freunde“ hat als Erinnerung an den „wahren Menschenfreund, der unser Zusammenleben positiv geprägt hat“, wie Heinz Krosch, Ehrenvorsitzender des BSV Dormagen, erklärte, einen Helmut-Röder-Gedächtnispokal für den besten Schützen mit dem höchsten Wertungsergebnis des Dr.-Geldmacher-Pokalschießens des Stadtverbandes Dormagen gestiftet. Dessen Vorsitzender Wolfgang Saedler übergab den Pokal an Oberst Bernd May aus Straberg.

Zuvor hatte Hit-Marktleiter Thomas Dümmer, der Röders Witwe Marita zu ihrem Geburtstag Blumen überreichte, an seinen Vorgänger erinnert: „Dieser Empfang hätte Helmut gefallen, der so gern Menschen zusammengebracht hat.“ Röder sei der Fixpunkt des Marktes gewesen, den er mit viel Herzblut geleitet habe: „Für den Hit-Markt war er ein Geschenk. Seine Art hat Dormagen gut getan. Behalten wir ihn wertschätzend in unseren Herzen.“

Bürgermeister Erik Lierenfeld stellte das Engagement Röders heraus, der „sich in beispielloser Weise für seine Stadt und die Schützen eingesetzt hat“. Röder sei „gegen Egoismus und für den Schulterschluss mit anderen“ eingetreten, indem er Gemeinschaft organisiert habe. „Mögen die Ideen von Helmut fortbestehen, indem Zusammenhalt und Gemeinschaft stärker sind als Ausgrenzung und Individualität.“ Ex-Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann lenkte den Blick als Generalsekretär der Europa-Schützen auf die christlichen Werte, die sich auch in sozialen Werken zeigen sollten: „Freiheit und Demokratie müssen tatkräftig erhalten werden.“

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