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Schützen in Dormagen: Solidarität der Bruderschaft Straberg in Corona-Zeit

Schützen in Dormagen : Solidarität der Bruderschaft Straberg in Corona-Zeiten

Die Straberger Schützen haben ihren Schützenfest-Vertragspartnern jetzt einen Zuschuss von 186,70 Euro – angelehnt an das Gründungsjahr der Bruderschaft 1867 – zukommen lassen.

(cw-) Ein besonderes Zeichen der Solidarität mit ihren Schützenfest-Partnern hat die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Straberg jetzt gesetzt: Sie hat alle Vertragspartner – Schausteller, Tambourcorps, Musikbands und -kapellen, Feuerwerker und Saalwirt – mit einem Zuschuss in Höhe des Gründungsjahres (1867) der Bruderschaft, also 186,70 Euro, bedacht. Insgesamt kamen rund 15 Partner in den Genuss dieser Geste. „Durch den Wegfall fest eingeplanter Einnahmen für die Vertragspartner war es uns ein besonderes Anliegen, dass wir hier nicht nur Mitgefühl zeigen, sondern auch Taten sprechen lassen und diesen gegenüber in positiver Erinnerung bleiben“, sagte Christoph Scheer, stellvertretender Geschäftsführer und Initiator dieser Aktion. Letztendlich seien alle Schützenvereine daran interessiert, dass ihre Vereine die Corona-Krise und die Veranstaltungsabsagen gut überstünden – denn ohne Schausteller, Saalwirt, Marschmusik und Tanzbands wären Schützenfeste undenkbar.

„Die ersten positiven Rückmeldungen unserer Partner sind bereits bei uns eingetroffen“, erklärte Brudermeister Ulli Baumer. „Wir wollten unbedingt was für sie tun und ein Zeichen setzen, dass wir gerade in diesen schweren Zeiten hinter ihnen stehen und an sie denken.“ Alle Straberger Schützen hoffen, dass die Krise schnell und vor allem gesund beendet wird und 2021 wieder Gottestracht und Schützenfest gefeiert werden können.

(cw-)