Dormagen: "Sammy" gibt Namen für Bad

Dormagen: "Sammy" gibt Namen für Bad

"Dormaqua" und "Rheinquelle" hatten keine Chance. Auch "Kurt-Schramm-Gedächtnis-Bad" wurde von den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) nicht als Name für das neue Hallenbad an der Robert-Koch-Straße ausgewählt.

Sie entschieden sich aus 171 Einsendungen für den Vorschlag von Renate Otte: Die Nievenheimerin hatte in dem von der SVGD initiierten Wettbewerb "Stadtbad Dormagen" vorgeschlagen. Um aus Marketinggründen auch ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, wird dieser eher schlichte Namen noch um "Sammys" ergänzt. Ein Vorschlag von Jens Schweikart aus Stürzelberg. SVGD-Geschäftsführer Klaus Schmitz verkündete im gestrigen Pressegespräch ferner den Eröffnungstermin des "Stadtbad Dormagen": Samstag, 22. Juli. "Passend zu Beginn der Sommerferien", sagte Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Erik Lierenfeld erfreut.

Ursprünglich war eine Eröffnung im Herbst avisiert gewesen. "Die Arbeiten sind so zügig vorangeschritten, dass wir den Puffer im Zeitplan nicht mehr benötigen werden", sagt Schmitz. "Der Generalunternehmen und der Projektsteuerer machen gute Arbeit." Das führt auch dazu, dass das größte Bauprojekt der Stadt nicht teurer wird als vorgesehen. "Wir halten den Kostenrahmen von 10,8 Millionen Euro ein", so Schmitz. In der Bauzeit von April 2016 bis Juli 2017 werden mehr als 1500 Kubikmeter Beton, 220 Tonnen Stahl und 3670 Quadratmeter Fliesen bewegt und verarbeitet worden sein. Den Besuchern steht dann ein kleines Schmuckkästchen zur Verfügung, das zum einen ein acht Bahnen großes Becken beinhaltet, zum anderen auch ein 16 Mal zehn Meter großes Variobecken, dessen Boden auf Höhe null gefahren und damit diese Fläche auch für Veranstaltungen und Trocken-Kurse genutzt werden kann. Es gibt auch eine Sprunganlage mit einem Ein-Meter-Brett und einem Drei-Meter-Turm.

Nach Aussage von Bürgermeister Lierenfeld hat es in den vergangenen Wochen Gespräche mit Schulen und Vereinen gegeben. Es hat "einvernehmliche Regelungen gegeben. Alle bekommen die Zeiten, so wie sie sie benötigen." Das klappe deshalb, betonte Lierenfeld, "weil die Wasserfläche in dem neuen Bad ausreichend groß ist".

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Die Eröffnung am 22. Juli bedeutet gleichzeitig die Schließung des Hallenbads in Nievenheim, betonte Klaus Schmitz. "Das Personal wechselt dann aus Nievenheim nach Dormagen." Dabei handelt es sich um zwölf fest angestellte Mitarbeiter sowie um vier Aushilfen. Diese Zeitscheine ist insofern wichtig, weil die IG Nievenheim beabsichtigt, über einen Bürgerentscheid die Schließung dieses Bades zu verhindern.

Schmitz und Lierenfeld weisen darauf hin, dass es schon vor dem 22. Juli Betrieb im "Stadtbad Dormagen - Sammys" geben wird. Am 6. Juli wird das Bad vom Generalunternehmer betriebsfertig übergeben. "Dann brauchen wir noch Zeit, beispielsweise für Rettungsübungen oder um das Personal einzuweisen", so Schmitz. Und schon vor dem 6. Juli wird es Testschwimmer geben. Dabei geht es auch um Prüfung der Wasserqualität.

(schum)
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