Dormagen: Salvatorschüler als Artisten in der Manege

Dormagen: Salvatorschüler als Artisten in der Manege

Rund 100 Kinder waren von Zirkuslehrern perfekt auf ihren Auftritt vorbereitet worden.

Vor dem Applaus, von dem wohl alle Beteiligten noch eine Weile zehren können, stand harte Arbeit. Es flossen Schweißtropfen und manchmal sogar Tränen, doch am Ende hatten alle ihr Erfolgserlebnis. Eine Woche lang stand die Nievenheimer Salvatorgrundschule ganz im Zeichen eines Zirkusprojekts, das mit zwei Aufführungen vor den Eltern in der in eine Manege umgewandelten Turnhalle endete.

Um da eine gute Figur zu machen, hatten die rund 100 teilnehmenden Jungen und Mädchen eifrig geübt. Sie lernten die Grundlagen der Akrobatik kennen, versuchten sich als Clowns und Jongleure, studierten Fakir- und Feuertricks ein, trainierten das Balancieren auf einem Seil, einer Tonne und einer Leiter und bereiteten sich auf einen Cheerleader-Tanz vor. Unterstützt wurden sie dabei von zwei professionellen und sympathischen Zirkuslehrern aus dem "Kölner Spielezirkus", doch auch von Eltern, Erzieherinnen aus der Kindertagesstätte Krümelkiste, Lehrern sowie Betreuern aus dem offenen Ganztag. Der Zirkus wurde nach der Schule benannt: "Salvatori".

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Jeder Projekttag begann mit beeindruckenden und lustigen Einlagen des Teams aus dem "Kölner Spielezirkus", woran die Kinder viel Spaß hatten. Auch Wettbewerbe, bei denen die Kinder gegen Erwachsene antraten (Zum Beispiel im Hula-Hoop), sorgten für Begeisterung. Im ersten Teil des Projektes hatten die Schüler Gelegenheit bekommen, die verschiedenen Zirkusdisziplinen auszuprobieren. Danach wurden klassen- und altersgemischte Gruppen für die jeweiligen Lieblingsdisziplinen gebildet. In diesen Gruppen war dann im zweiten Teil der Woche fleißig für die Abschlussvorstellungen geübt worden.

Was bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen gut ankam: Alle Schüler wurden bei der Projektwoche und bei den Aufführungen eingebunden. Dabei seien erstaunliche Talente zutage getreten, urteilte Lehrerin Hildegard Brautmeier. Kinder und auch Erwachsene, die mitgemacht hatten, seien über sich hinausgewachsen und hätten vielfältig Mut bewiesen. "Die Schulgemeinschaft ist wieder ein Stück mehr zusammen gewachsen", lautete schließlich die Bilanz von Hildegard Brautmeier.

(ssc)
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