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Dormagen: Römertherme: Bayer wehrt sich gegen Kritik

Dormagen : Römertherme: Bayer wehrt sich gegen Kritik

Die Bayer AG wehrt sich gegen Kritik an ihrem Engagement in Dormagen. Das aktuelle und auch zukünftige Millionen-Engagement von Bayer in soziale Aktivitäten als unsozial zu bezeichnen, sei schlichtweg unverschämt, sagt Bayer-Sprecher Hans-Bernd Schmitz.

Bayer gebe in diesem Jahr allein in Dormagen rund 2,5 Millionen Euro für die Unterstützung von sieben Sport-, vier Hobby- und drei Kultur-Vereinen mit insgesamt rund 7000 Mitgliedern aus. Hinzu komme die Förderung von Schulen und Ehrenamt. Auch die Bayer-Beteiligungsgesellschaft Currenta unterstütze soziale und kulturelle Aktivitäten in der Stadt.

Keine Rede sei davon, dass sich die Bayer AG aus der Verantwortung für die Bürger verabschieden werde, so Schmitz. Viele Städte und Gemeinden in Deutschland würden sich ein vergleichbares Engagement eines Unternehmens vor Ort wünschen. Ärgerlich sei es, wenn behauptet werde, Bayer würde kein Geld für Schwimmer aufbringen, so Schmitz.

Im Rahmen des Sponsorings unterstütze Bayer seit Jahren den Betrieb und die Unterhaltung der Römertherme. "Bereits 2009 hat Bayer klar kommuniziert, die Finanzierung der Römertherme ab 2012 auf 200 000 Euro zu reduzieren. Seit diesem langen Zeitraum bemühen wir uns gemeinsam mit dem TSV um eine alternative Rest-Finanzierung des beliebten Bades. Bisher leider vergeblich", sagt der Bayer-Sprecher.

(NGZ)