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Dormagen: Rodelberg-Alternative soll zeitnah gefunden werden

Dormagen : Rodelberg-Alternative soll zeitnah gefunden werden

Eine Alternative für den Rodelberg im tannenbusch rückt näher. Einstimmig beschloss der Jugendhilfeausschuss gestern Abend, die Verwaltung zu bitten, ein geeignetes Grundstück zu suchen, um einen Rodelhügel für Kinder aufzuschütten. Dabei folgten die Ausschussmitglieder dem Bürgerantrag des Fördervereins Jugend- und Sozialarbeit Straberg, der nach dem Rodelverbot, dass die Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) als Betreiberin des Tannenbuschs aus versicherungstechnischen Gründen ausgesprochen hatte, die Suche nach einer Alternative vorgeschlagen hat.

Hieß es in der Beratungsvorlage für den Jugendhilfeausschuss noch, das zu suchende Grundstück solle "in zumutbarer Nähe zum Tierpark im Tannenbusch" liegen, nahm Sozialdezernent Gerd Trzeszkowski die Anregung der CDU mit, auch andere Orte zu prüfen. "Das Thema Rodelberg gärt lange genug, die Verwaltung wird so schnell wie möglich einen Vorschlag erstellen", sagte Trzeszkowski. In einer der nächsten Sitzungen des Jugendhilfeausschusses soll bereits ein konkreter Plan vorliegen, damit sich bis zum nächsten Winter etwas an der Situation getan hat. Denn nach der Wahl eines geeigneten Grundstücks muss die Dormagener Verwaltung noch ein Aufschüttungskonzept für die Finanzierung der anfallenden Kosten vorlegen.

Nach dem Wegfall der Rodelmöglichkeit auf dem Spielplatz-Hügel im Tannenbusch gibt es nur noch zwei rodelhügel auf öffentlichen Spielplätzen, die sich für Kinder eignen und frei zugänglich sind: Auf dem "Zonser Berg" an der Zonser Straße in Horrem und auf dem Spielplatz an der Garather Straße in Rheinfeld.

(cw-)