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Ring-Center Dormagen öffnet mit verringerter Fläche - Stadt kontrolliert

Einkaufen in Dormagen : Ring-Center mit verringerter Fläche ab Montag dabei

Die Stadt kontrolliert mit mehr Personal den Einzelhandel. Das Ordnungsamt ist verstärkt schon ab Samstag in der Zonser Altstadt und auf der „Kö“ im Einsatz. Am Montag treten geänderte Regelungen in Kraft.

Der Einzelhandel atmet auf, die Lockerungen bei den Geschäftsöffnungen sorgen für Einnahmen und für deutlich mehr Frequenz in den Einkaufsstraßen. Darauf reagiert auch die Stadt. Sie kündigt an, dass am Samstag das Ordnungsamt mit mehr Personal unterwegs sein wird – „allerdings hauptsächlich mit Blick auf die Zonser Altstadt. Aber auch auf der ,Kö’ wird stündlich kontrolliert“, sagt Stadtsprecher Max Laufer. „Die neue Verordnung – und damit die geänderten Regelungen für den Einzelhandel – tritt ja erst am Montag in Kraft.“ Am Montag werden dann die bisher von der Schließung betroffenen Geschäfte auf die Hygienemaßnahmen kontrolliert. Laufer: „Insgesamt werden wir ab Montag diese Kontrollen zunächst erhöhen.“

Auf ordentlich Frequenz hofft Hans Dieter Lehnhoff, Chef des Ring Centers an der Kölner Straße so. Er spricht zwar von einem „riesen Aufwand“, aber er ist ab Montag natürlich dabei, wenn auch deutlich größere Handelsgeschäfte öffnen können, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter reduzieren.

So auch in seinem Kaufhaus. Im Erdgeschoss sind zwei große Fläche so abgetrennt, dass sie zum einen insgesamt nicht die erlaubte Höchstgrenze überschreiten, und zum zweiten kein Durchgang zwischen beiden Arealen möglich ist. An beiden Eingängen vorne und auf der Rückseite werden jeweils nur maximal 40 Kunden ins Geschäft gelassen – „mit Einlasskarten“, so Lehnhoff. Im vorderen  Bereich gibt es Damen-Konfektion und Strümpfe, im hinteren Bereich das gleiche für Männer.

Ob in der Rathaus-Galerie die großen Mode-Filialisten mit reduzierter Fläche öffnen werden, dazu konnte Galerie-Betreiber ILG keine verlässliche Angabe machen.

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