Rheinwacht Stürzelberg wählt Michael Krause erneut zum Vorsitzenden

Sport in Dormagen : Rheinwacht Stürzelberg wählt Michael Krause erneut zum Vorsitzenden

Der SV Rheinwacht Stürzelberg setzt in stürmischen Zeiten auf personelle Kontinuität: Bei der Mitgliederversammlung wurde mit Michael Krause der Amtsinhaber für weitere zwei Jahre gewählt. Er steht jetzt seit rund 15 Jahren an der Spitze des Sportvereins.

Nicht anders war es bei Wilfried Bordelius und Mathias Molloisch-Wilson: Der 1. Geschäftsführer und der 1. Kassierer wurden ebenso einstimmig in ihren Funktion bestätigt. Und weil keine Aufregerthemen auf der Tagesordnung standen, wie beispielsweise eine Beitragserhöhung, verlief das Treffen ebenso zügig wie harmonisch.

„Wahrscheinlich sind die Mitglieder froh, dass es einer macht“, sagt Krause mit einem Lachen. Wahrscheinlich sind sie ganz einfach zufrieden mit seiner Arbeit und der seiner Vorstandskollegen. Denn die mussten in den vergangenen Jahren einiges leisten, und zwar abseits des staubigen Aschenplatzes. Wahrscheinlich konnten sie und vor allen die aktiven Kicker im Klub es kaum glauben, dass sie dann doch einmal auf einem neuen Kunstrasenplatz stehen. Im Sommer war es soweit: Am Weißen Stein war die neue Sportanlage soweit fertig, dass der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. „Ein ganz besonderer Moment nach all den Jahren“, so Krause. Doch der Abschied von ihrem „Altertümchen“ an der Schulstraße bedeutete das noch nicht. Denn weil das Klubheim inklusive Umkleidekabinen nicht fertig ist, müssen sich die Sportler - Heim- und Auswärtsmannschaften - immer noch an alter Stätte umziehen. „Dann fahren wir mit Autos zum neuen Sportplatz“, erklärt Krause. Ein schon kurioser Umstand, „aber das Ende ist ja absehbar.“ Und zum Warmlaufen ist die Distanz zwischen Schulstraße und Am Weißen Stein ein wenig zu lang.

Krause konnte in seinem Vorstandsbericht den Mitgliedern den aktuellen Zeitplan mit auf den Weg geben: Nach Rücksprache mit dem Sportservice der Stadt wird das Klubheim im Mai 2019 fertig sein. „Rechtzeitig vor unserem internationalen D-Junioren-Turnier an Pfingsten“, freut sich Krause. Er kann dann sogar hoffen, dass aufgrund des Kunstrasenplatzes noch attraktivere Nachwuchsmannschaften die Einladung nach Stürzelberg annehmen werden.

(schum)
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