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Rheinland-Klinikum Dormagen: Neuer Kontaktpunkt für Schwangere

Rheinland-Klinikum Dormagen : Neuer Kontaktpunkt für Schwangere

Das frühere „Väterzimmer“ im Rheinland-Klinikum wurde umgestaltet, die jetzigen Zeiten am Vormittag sollen in nächster Zeit noch ausgeweitet werden.

Eine neue erste Anlaufstelle für werdende Mütter hat das Kreißsaal-Team des Rheinland Klinikums Dormagen eingerichtet: In der Schwangerenambulanz können sich Frauen in Ruhe zur Geburt anmelden und in entspannter Atmosphäre Gespräche zur Geburtsplanung führen. Und bei unklaren Beschwerden zu ihrer Beruhigung von einer erfahrenen Hebamme untersuchen lassen. Aktuell steht für diese Aufgaben Hebamme Pascale Kienappel während der Sprechzeiten montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Schwangerenambulanz bereit. Diese Zeiten sollen demnächst deutlich ausgeweitet werden. Dann gibt es weitere Unterstützung durch eine Medizinischen Fachangestellte und eine erfahrene Krankenschwester von der Geburtsstation.

Werdende Mütter haben viele Fragen. Vor allem Erstgebärende sind schnell verunsichert. Und dann sind da ja noch all die Formalitäten rund um den Krankenhaus-Aufenthalt, die schon vor der Geburt zu klären sind und erledigt werden wollen. Bislang haben sich die diensthabenden Hebammen im Rheinland Klinikum Dormagen um solche Anliegen quasi „nebenher“ kümmern müssen. Schwierig, wenn gerade eine Frau in den Wehen liegt und die Geburtshelferin ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Entbindung richtet. „Wenn dann noch spontan eine Schwangere vorbeikommt, weil sie Anzeichen eines Blasensprungs wahrnimmt, ist das für die Kolleginnen kaum noch zu stemmen“, erklärt Kirsten Jannicke, Leitende Hebamme im Dormagener Kreißsaal. Seit dem Corona-Lockdown war die Anmeldesprechstunde bereits ausgelagert worden.

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Zentral gelegen wurde auf der Wöchnerinnenstation 1B ein eigener Raum für diesen Zweck hergerichtet. Das frühere „Väterzimmer“ wurde dafür umgestaltet. Hier erfolgt – entweder persönlich oder nach Wunsch auch telefonisch – die Terminvergabe, wird die Anamnese erhoben, können die werdenden Mütter über ihre Erfahrungen bei vorangegangenen Schwangerschaften, Ängste und Wünsche sprechen. Untersuchungen etwa bei Schwangerschaftsdiabetes oder regelmäßige Kontrollen per Wehenschreiber, wenn der Geburtstermin bereits überschritten ist, finden hier ebenso statt wie die Beratung zur Geburtsvorbereitung, die Vorstellung bei der Oberärztin oder – bei Bedarf – ein Gespräch mit einer Psychologin.