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Reinigungsaktion am Straberger See mit 72 Säcken Müll

Reinigungsaktion in Dormagen : Straberger See - 72 Säcke Müll und ein Feuerlöscher

Beim World CleanUp Day traten 70 Freiwillige an, um den Straberger See von liegen gelassenem Unrat zu befreien. Auch Schulen und Vereine waren mit vollem Eifer dabei.

Ganze 72 Säcke voll Müll, ein Feuerlöscher und fünf Kilogramm Metall sind am Samstag beim World CleanUp Day am Straberger See zusammengekommen. Überwältigt von der hohen Teilnehmerzahl zeigte sich Initiatorin Karin Schwanfelder von „Rhein Clean Up Dormagen Zons“: „70 fleißige Helfer sind gekommen. Ich habe höchstens mit 40 Leuten gerechnet. Das war einfach großartig.“

Das Alter der Freiwilligen zog sich über alle Generationen. „Die jüngsten waren Kinder von vielleicht vier oder fünf Jahren, der Älteste war ein 78-jähriger Herr.“ Mit von der Partie waren bei der Aufräumaktion auch die Erasmus AG des Norbert-Gymnasium mit mehr als 20 Jugendlichen und rund zehn Personen vom Sportangelverein Bayer Dormagen Zons mit Oranisator Klaus Teuscher. „Es sind auch viele gekommen, die ich vorher noch nie gesehen habe“, erzählt Schwanfelder und freut sich, dass immer mehr Menschen sich auf freiwilliger Basis an den CleanUp-Aktionen beteiligen und der Umwelt so etwas Gutes tun.

„Es ist erschreckend, wie es da aussieht. Wir haben etliche Zelte, Plastikmüll und zerschlagene Flaschen, Unterhosen, Socken und was man sonst noch so verliert in den Brombeerbüschen und den Schlehen gefunden. Warum räumt das niemand weg? Auch wenn das Baden an dieser Stelle eigentlich verboten ist – Ich verstehe nicht, wie die Badegäste sich in den Müll von anderen Leuten setzen können.“

An die 400 Meter seien bei der Aktion von Müll befreit worden, alles an einem Ufer. „Im Oktober wollen wir die andere Seite in Angriff nehmen. Dann ist auch wieder die DLRG mit im Boot, die konnten diesmal aus Termingründen nicht.“

(cobr)