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Dormagen: Raus mit dem Weihnachtsbaum

Dormagen : Raus mit dem Weihnachtsbaum

Die Weihnachtsbäume haben jetzt nach Dreikönige in den meisten Wohnzimmern ausgedient. Zwischen Dienstag und Donnerstag nächster Woche werden die Tannen und Fichten abgeholt. Die NGZ sagt, was zu beachten ist.

Für viele ist ihr Anblick inzwischen vertraut, die Lichterketten spenden angenehmes Licht - eigentlich schade, dass die Weihnachtsbäume, die ja als auch im Winter grüne Nadelbäume Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit symbolisieren, auf keinen grünen Zweig mehr kommen.

Dabei machen es sich die Deutschen nicht so einfach wie die Schweden, die — wie momentan im Werbespot eines Möbelhauses zu sehen — die Bäume am 13. Januar aus dem Fenster werfen. Hierzulande werden die Naturbäume brav am Straßenrand geparkt, wo vielerorts auch schon Bäume liegen. Abgeholt werden sie in Dormagen aber erst kommende Woche — von der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, Die Termine sind:

Am Dienstag, 11. Januar in Horrem, Hackenbroich, Hackhausen und Delhoven, Mittwoch, 12. Januar in Zons, Stürzelberg, St. Peter und Delrath, Donnerstag, 13. Januar in Dormagen-Mitte, Dormagen-Nord und Rheinfeld und am Freitag, 14. Januar in Nievenheim, Ückerath, Straberg und Gohr.

"Die Bäume dürfen bis zu zwei Meter groß sein", erklärt EGN-Sprecherin Kristiane Helmhold, "und sollten an einer gut sichtbaren Stelle und bis spätestens sieben Uhr morgens bereitstehen." Wichtig: Die Bäume müssen pur entsorgt werden, da sie auf der Kompostieranlage des Rhein-Kreises Neuss in Korschenbroich landen. Pur heißt: "Es sollte keinerlei Schmuck wie Christbaumkugeln oder Lametta mehr dran hängen — auch kein Schmuck, den man loswerden möchte", sagt Kristiane Helmhold. Pur heißt auch: Die Bäume dürfen nicht in Plastikfolien, Decken oder Drähten eingewickelt sein. "Höchstens Naturkordel, also kompostierbares Material." Wer den Baum im Wohnzimmer beim Abbauen einwickelt oder verpackt, damit die meist ausgetrockneten Bäume einen Großteil ihrer Nadeln nicht auf dem Fußboden verstreuen, muss sie vor dem Haus wieder auswickeln. Nach dem Einsammeln transportiert die EGN die Bäume zur Kompostierungsanlage, wo aus kompostierbaren Abfällen Komposterde wird. Bei der Kompostierungsanlage können auch Sondergrößen abgeliefert werden. "Bäume über zwei Meter können nicht verladen werden — die müssen auf einem Anhänger in Korschenbroich angeliefert werden", sagt Kristiane Helmhold. Auch bei größeren Mengen ist dort die richtige Anlaufstelle.

Übrigens: Die Bäume dürfen auch in der Biotonne entsorgt werden — wenn sie vorher entsprechend klein gesägt worden sind. "Man muss darauf achten, dass Stamm oder Äste nicht in der Tonne verkantet sind, dann fallen sie nämlich beim Kippen nicht heraus."

(NGZ)