Dormagen: "Rathaustreppe" bröckelt weiter ab - saniert wird erst nach dem Frost

Dormagen: "Rathaustreppe" bröckelt weiter ab - saniert wird erst nach dem Frost

Zurzeit ist die viel genutzte steile Treppe zwischen dem Rathausplatz und der tiefer liegenden Straße "Unter den Hecken" in besonders schlechtem Zustand. An mehreren Stufen ist der Beton abgebröckelt, was die Passanten zum Slalom-Gehen bringt, wenn sie nicht an den defekten Stufen ausrutschen wollen. "Das ist kein Zustand", "Wie sieht das denn aus?" und "Da bricht man sich ja die Haxen" sind nur drei der empörten Ausrufe von Nutzern.

Die Treppe wird immer wieder durch den Eigenbetrieb der Stadt gewartet und instand gesetzt - meist jedoch hält diese Ausbesserung nicht lange, bevor wieder Teile der Stufen abbrechen. Und weil das so ist, wird mit der Instandsetzung nun auch bis nach der Frostperiode gewartet, wie Stadt-Pressesprecher Swen Möser auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte: "Wir wissen um den schlechten Zustand der Treppe, an dem wir aber erst nach Erreichen der frostfreien Zeit etwas ändern können", sagte er nach Rücksprache mit Uwe Scheler, Leiter des Eigenbetriebs. Und das kann bis März/April dauern. Das kann dann aber auch nur Flickwerk werden.

"Wir suchen nach langfristigen Lösungen, wie die Treppe insgesamt saniert werden kann", erklärte Möser. Allerdings seien die Platz- und Eigentumsverhältnisse zu berücksichtigen, macht er denen, die auf eine Rolltreppen-Lösung hoffen, vorerst wenig Hoffnung. In mehreren Gesprächen wurde bereits über einen barrierefreien Zuweg beraten. Auch der Seniorenbeirat hatte sich Ende Oktober 2016 bei einem Rundgang die steile Treppe angeschaut. Da bietet die Straße Am Kappesberg eine Alternative für Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, was den schlechten Zustand der Treppe zwischen "Unter den Hecken" und der "Rathauspassage" allerdings nicht verbessert. "Wir würden da gern mehr tun, das ist zurzeit rein baulich nicht möglich", betonte Stadtsprecher Swen Möser.

(NGZ)