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Queen-Kings überzeugen in Dormagens Kulturhalle

Auftritt in Dormagen : Die Queen-Kings überzeugen in der „Kulle“

Die Tribute-Band hat sich ihren eigenen Stil behalten. Die Fans waren begeistert.

Kann man „Queen“ nachspielen? Die Tribute-Band „The Queen Kings“ beweist, dass es möglich ist. Mit viel Liebe zum Detail hat sie sich den original „Queen-Sound“ zu Eigen gemacht, bleibt aber dennoch ihrem eigenen Stil treu – das ist auch gut so: Mit ihrer Authentizität und Leidenschaft überzeugen sie die Zuschauer, nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Sänger Sascha Krebs stieß Anfang 2017 zu der Band und hat sich in jahrelanger Erfahrung als Hauptdarsteller im Queen-Musical „We will rock you“ sogar einige für Mercury typische Gesten angeeignet. Gemeinsam mit „The Queen Kings“-Bassist Rolf Sander arbeitete er während des Musicals mit den Queen-Musikern Roger Taylor und Brian May zusammen.

„A kind of Queen“ – so heißt das aktuelle Programm von „The Queen Kings“ mit dem die sechsköpfige Band das Publikum begeistert. Und es ist wieder eine 100 prozentige Live-Show. So brachten sie auch die rund 300 Besucher in der Kulturhalle in Dormagen am vergangenen Freitag zum Tanzen, Singen und Klatschen.  Viele der Zuschauer waren nicht zum ersten Mal bei einem Auftritt von „The Queen Kings“. Die Band konnte sich über treue Fans in Dormagen freuen.

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Neben bekannten Hits, wie „Under pressure“ und „Don’t stop me now“ spielte die Band auch weniger bekannte Lieder aus der Anfangszeit von „Queen“. Es wurden aber nicht nur schnelle Lieder zum Tanzen und Mitklatschen gespielt: Sascha Krebs und Bandkollegin Susann de Bollier scheiterten auch nicht an den für „Queen“ so typischen Hymnen, wie „Who wants to live forever“ und „You take my breath away“. Krebs kämpfte zwar laut eigenen Aussagen noch etwas mit den Nachwehen einer Erkältung, überspielte dies aber gekonnt. Insgesamt überzeugte „The Queen Kings“ mit genauer Kenntnis der Queen-Arrangements und vierstimmig gesetztem Chorgesang. So schaffen es die sechs Musiker, den typischen „Queen-Sound“ zum Leben zu erwecken und getreu dem Motto „more than just a tribute“ neu zu interpretieren.

Auf der Bühne erzählte Krebs mit einem Augenzwinkern zwischen den Liedern, wie sich die Band Anfang des Jahres „ohne Nahrung und ohne Getränke eingeschlossen hat“, um das aktuelle Programm auszuarbeiten und einzustudieren. Auch mit anderen Anekdoten brachte der gebürtige Heidelberger das Publikum immer wieder zum Lachen. „Echt eine gute Darbietung. Sie haben mich musikalisch sehr überzeugt“, sagte Besucher Jannis Höltge nach der Show. „Ich würde sofort nochmal hingehen.“