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Politik in Dormagen: SPD-Chef Müller rückt in Stadtrat nach

Kommunalpolitik : Dormagens SPD-Chef rückt in den Stadtrat nach

Carsten Müller folgt auf Rainer Warstat, der sein Ratsmandat aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Die vor ihm liegenden Aufgaben sind kein Neuland für den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Carsten Müller wird ab sofort die SPD auch wieder im Dormagener Stadtrat vertreten. Er folgt damit auf Rainer Warstat, der sein Ratsmandat aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. „Wir bedauern den Rückzug von Rainer Warstat, können aber seine Entscheidung verstehen und akzeptieren“, erklärt Fraktionsvorsitzender Michael Dries.

Carsten Müller verfügt über eine langjährige Erfahrung als Stadtrat, die vor ihm liegenden Aufgaben sind deshalb kein Neuland für ihn. Seit Beginn der Ratsperiode am 1. November 2020 ist der Hackenbroicher bereits als Sachkundiger Bürger für die SPD in verschiedenen Gremien tätig und wird auch weiterhin Mitglied im Umweltausschuss, im Betriebsausschuss des Eigenbetriebs Dormagen, im Aufsichtsrat des lokalen Energieversorgers evd sowie im Wahl- und Wahlprüfungsausschuss bleiben.

Aufgrund des großen Erfolges der SPD bei den letzten Kommunalwahlen, wo die Sozialdemokraten die Zahl ihrer Ratsmandate von zwölf auf 18 steigern konnten, erreichten nur direkt gewählte SPD-Kandidaten einen Sitz im Stadtrat, die Reserveliste zog nicht. Mit der Mandatsniederlegung von Rainer Warstat rückt Carsten Müller nun als erster „Ersatzkandidat“ nach.

„Auch wenn ich mich auf die Arbeit als Ratsmitglied freue, bedaure ich doch das Ausscheiden von Rainer aus dem Stadtrat sehr“, sagt Müller. Er hatte in seinem Wahlkreis Hackenbroich II knapp gegen den stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Jo Deußen den Kürzeren gezogen. Es war im ersten Augenblick eine schmerzhafte Niederlage für den auf Parteiebene und als Vorsitzender des städtischen Planungsausschusses agilen Müller. Mit diesem Nachrücken gibt es drei Ehepaare im Stadtrat: neben Müller und dessen Frau Sonja Kockartz-Müller noch Carola und Rüdiger Westerheide (CDU) sowie Nana und Tim Wallraff (Grüne).