Planungsausschuss entscheidet über das neue Wegekreuz am Bahnhof Dormagen

Thema im Dormagener Planungsausschuss : Metall statt Glas fürs neue Wegekreuz am Bahnhof Dormagen

Seit vier Jahren arbeitet der 2014 gegründete Förderverein „Wegekreuz für den Dormagener Bahnhof“ an der Umsetzung seiner Idee, jetzt kommt das Thema auf die Tagesordnung im städtischen Planungs- und Umweltausschuss.

Der soll in seiner Sitzung am Mittwoch, 10. Oktober (17.30 Uhr im Ratssaal), mit seiner Zustimmung für eine tragfähige Rechtsgrundlage sorgen. Das Wegekreuz soll gut sichtbar am Treppenaufgang von den Gleisen am Bahnhof auf der Seite des Willy-Brandt-Platzes/Busbahnhofs aufgestellt werden, dort, wo die Median-Klinik (früher AHG-Klinik) an den Platz grenzt.

Das Kreuz soll Jesus Christus mit ausgebreiteten Armen darstellen, der Entwurf dazu stammt von der jungen Lettin Paula Beitnere. Die Architekturstudentin und Künstlerin hatte mit ihrem Entwurf eine Jury mit Persönlichkeiten aus dem öffentlichen und gesellschaftlichen Leben Dormagens überzeugt, die vor zwei Jahren aus mehr als 30 eingereichten Vorschlägen mit großer Mehrheit diese Variante ausgewählt hatte. Wie sich inzwischen ergeben hat, wird sich Beitneres ursprüngliches Konzept allerdings nicht hundertprozentig verwirklichen lassen. „Nach intensiven Prüfungen hat sich herausgestellt, dass sich der Siegerentwurf weder –– wie zunächst geplant –– mit mineralischen, noch mit künstlichen Gläsern realisieren lässt“, heißt es in einem Beratungspapier für die Politiker im Planungs- und Umweltausschuss. Daher habe die Mitgliederversammlung des Fördervereins „Wegekreuz für den Dormagenerr Bahnhof“ beschlossen, das Wegekreuz in einer Metallausfertigung realisieren zu lassen. Ein Dormagener Metallbaubetrieb werde das Vorhaben „mit einer den einzusetzenden Stählen – Corten und Edelstahl –– eigenen Ausdruckskraft“ umsetzen. Ein Modell des neuen Wegekreuzes soll in der Sitzung im Ratssaal vorgestellt und näher erläutert werden.

Das Wegekreuz soll für Dormagen als einen Ort der Willkommenskultur für hier ankommende Menschen in der Tradition des Christentums stehen.

(ssc)
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