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Dormagen: Piwipper Böötchen bekommt 2016 neuen Anleger

Dormagen : Piwipper Böötchen bekommt 2016 neuen Anleger

Nachdem das Piwipper Böötchen seinen Fährbetrieb am vergangenen Wochenende für dieses Jahr beendet hat, blicken die Verantwortlichen nach vorn. Und dürfen sich über eine Ankündigung von Robert Ullrich freuen.

Der Abteilungsleiter Stadtplanung bei der Stadt Monheim berichtet: "Im kommenden Jahr soll der neue Anleger für das Böötchen gebaut werden." Nach der Umsetzung der Baumaßnahme auf der Monheimer Rheinseite wäre der Verein Piwipper Böötchen um seinen Vorsitzenden Heiner Müller-Krumbhaar eine Sorge los: "Mit der neuen Anlegestelle wären wir pegelunabhängig."

Bis jetzt müssen die Passagiere in Monheim bei Rhein-Niedrigwasser über eine Kribbe einsteigen. "Dazu müssen wir Kies aufschütten und glätten, damit sich niemand den Knöchel verstaucht", erklärt Müller-Krumbhaar. Mit dem neuen Anleger würde dieses Problem der Vergangenheit angehören; der Einstieg ins Böötchen wäre dann auf Monheimer Seite auch bei Niedrigwasser deutlich komfortabler.

Ein bisschen Geduld ist aber nötig. Denn für den Bau der neuen Anlegestelle veranschlagt die Stadt Monheim ungefähr sechs Monate Zeit. Bedeutet: Nutzbar fürs Böötchen wäre sie voraussichtlich erst in der übernächsten Saison, im Jahr 2016. Zuvor muss die Stadt die wasserrechtliche Genehmigung einholen. Dazu lässt sie zusammen mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Köln über eine Kamera den Schiffsverkehr beobachten. "So soll festgestellt werden, wie weit die Schiffe in der Fahrrinne nach außen driften, um Konflikte mit dem Anleger von vornherein auszuschließen", sagt Ullrich. Eine böse Überraschung erwartet er nicht: Es gehe nicht um die Frage, ob, sondern wie weit der Anleger in den Rhein hineinragen darf. Vorgesehen sind ca. 50 Meter.

(gut/ssc)