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Dormagen: Parteien wollen zur Wahl weniger plakatieren

Dormagen : Parteien wollen zur Wahl weniger plakatieren

Viele Dormagener stören sich an der wochenlangen, extensiven Plakatierung, ob zur Kommunal-, Landtags- oder jetzt anstehenden Bundestagswahl.

Dei Parteien haben reagiert sich nach mehreren Gesprächsrunden darauf geeinigt, sich freiwillig selbst zu beschränken. "Das gilt zunächst für die Bundestagswahl", sagt CDU-Stadtverbandsvorsitzender André Heryschek, der die Runden geleitete hat, "diese Selbstbeschränkung soll im Vorfeld der Kommunalwahl noch einmal überprüft und diskutiert werden".

Eine Idee war es auch, zentrale und gemeinsam genutzte Großflächenplakate an ausgewählten Standorten zu installieren, zumindest einmal testweise, "aber das war leider nicht mehrheitsfähig", so Heryschek.

Unterzeichnete haben die Vereinbarung die CDU (durch den Vorsitzenden Heryschek), FDP (Vorsitzender Torsten Günzel), SPD (Vize-Vorsitzender Bernd Hoffs), Zentrum (Geschäftsführerin Renate Zingsheim) und Piratenpartei (Vorsitzender Rafael Kazior). Die Unterschrift der Grünen steht noch aus. Die Selbstbeschränkung umfasst diese Eckpunkte: Orientiert an den Kommunalwahlkreisen in die Plakatierung von acht Doppelplakaten in den jeweils 22 Wahlkreisen mit dem Format DIN A 1 innerorts pro Partei zulässig. Außerorts beschränkt sich das Kontingent pro Partei auf stadtweit insgesamt 50 Standorte mit dem Format DIN A 0; die Standorte können außerorts unter Berücksichtigung eventueller Auflagen der Genehmigungsbehörden von Kreis und Land frei gewählt werden.

Die CDU wird übrigens der Bitte der Delhovener Schützen nachkommen und über die Schützenfesttage dort und auch später in Straberg nicht plakatieren.

(schum)