ÖPNV in Dormagen: Junge Union diskutiert über besseren Nahverkehr

ÖPNV in Dormagen : Junge Union diskutiert über besseren Nahverkehr

Wie zuvor angekündigt hat sich die Junge Union Dormagen mit Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD), und Andrea Kunz, Vertriebsleiterin ÖPNV, über mögliche Verbesserungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Dormagen unterhalten.

Vor zwei Wochen trafen sich JU-Vorsitzender Martin Euler, JU-Geschäftsführer Alessio Selalmatzidis und René Schneider, stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender, zu diesem Gespräch. Wie die JU am Mittwoch mitteilt, sehe auch Schmitz „dringend Handlungsbedarf im Bereich des ÖPNV“. Aus diesem Grund sei er erfreut, dass „die Junge Union und auch die Jusos wichtige Ideen für den ÖPNV haben“. Er wünsche sich eine Bündelung der Ideen und eine Zusammenarbeit zwischen den beiden großen politischen Jugendorganisationen. Euler ist dazu gerne bereit und wird das Gespräch mit den Jusos suchen, um eine gemeinsame Plattform zu finden. Die Jusos hatten mit ihrer Kampagne „#umsteigen“ im Herbst 2018 bereits einige Forderungen nach besserer Taktung, neuen Linien und höherer Frequenz aufgestellt und nun als Bürgerantrag in den Rat eingebracht, der Ende Februar einstimmig an den SVGD-Aufsichtsrat zur Prüfung verwiesen wurde.

Um den Busverkehr in Dormagens zu verbessern, regte JU-Vorstand Alessio Selalmatzidis eine neue Taktung an, zum Beispiel „die Linie 885 mit einer Taktung von 30 Minuten“. Für den 2020 zu erstellenden ÖPNV-Maßnahmenplan wünsche sich Schmitz sogar eine Taktung auf allen Linien von mindestens 20 Minuten. Martin Euler regte das Thema erneuerbare Energien im Stadtbus an, was jedoch von der SVGD sehr kritisch gesehen werde, da enorme Probleme bei solchen Bussen aufträten. Um mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV zu bewegen, müsse die Landespolitik mehr eingreifen so Euler: „Insbesondere in der Umgebung von großen Städten muss es ein einfacheres Ticketsystem geben, und die Ticketpreise müssen bezahlbar bleiben.“

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