Norbert-Gymnasium Knechtsteden setzt auf Umwelt- und Klimaschutz

Bildung in Dormagen : Das NGK setzt auf Umwelt- und Klimaschutz

Fair-Trade-Schule, Ökoprojekte, Blockheizkraftwerk – das natürliche Norbert-Gymnasium Knechtsteden.

Sich für die Umwelt einzusetzen, ist am Norbert-Gymnasium Knechtsteden nichts Außergewöhnliches, sondern entspricht dem christlichen Verständnis von Trägerverein, Schulleitung, Lehrern und Schülern. Daher unterstützt auch Schulleiter Johannes Gillrath den Einsatz seiner Schüler in der Projektgruppe „Fridays for Future“ sowie im Erasmus-Plus-Projekt am NGK: „Wir wollen die Schüler darin fördern, selbstständige Entscheidungen zu treffen“, führte Gillrath im März bei einem Gespräch mit „Fridays for Future“-Teilnehmern und unserer Redaktion an. Grundlage dafür sei die katholische Schöpfungslehre: „Wir sind als katholisches Gymnasium daran interessiert, unsere jungen Menschen in diesem Sinne zu prägen“, argumentiert er die Freistellung der Schüler.

Ob als „Fair-Trade-School“ seit 2014 oder Förderung des Fairen Handels durch das Schülerfirma-Kaffeeprojekt der „Fair-Trade Company“: Im Norbert-Gymnasium mitten in der Natur wird auf die Umwelt und den möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen viel Wert gelegt. So besuchten während der Fairen Woche im September 2018 auch Vertreter des Fairen Handels aus Südamerika das Norbert-Gymnasium – mit der Botschaft: „Man muss kein Superheld sein, um etwas in der Gesellschaft zu bewegen.“

Zum täglichen Klimaschutz am NGK gehört auch das Blockheizkraftwerk. „Ca. 60 Prozent der von der Schule und dem Kloster benötigten Wärme werden über Biomassegas in unserem Grundlastwärmekraftwerk erstellt, das der Straberger Bauer Lemper betreibt“, weist J. Andreas Werhahn, stellvertretender Vorsitzender des NGK-Trägervereins, darauf hin, dass der Strom über den NGK-Trafo ins Netz eingespeist wird: „Die Wärme wird zu 100 Prozent von uns genutzt.“

Durch die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des NGK produziert das Gymnasium seinen Strom selbst, so Werhahn: „Ca. 25 Prozent unseres Verbrauchs werden ebenfalls vor Ort hergestellt.“

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