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Dormagen: Nievenheimer Bahnhof: Reparaturen verschoben

Dormagen : Nievenheimer Bahnhof: Reparaturen verschoben

Den 27. September dürften sich die "Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Delrath" (BILD) und die örtlichen Vereine mit Sicherheit vorgemerkt haben. Dann nämlich soll der Hauptausschuss über den Verkauf des Bahnhofs entscheiden. Den möchte die Initiative gern verhindern – und das mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.

Den 27. September dürften sich die "Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Delrath" (BILD) und die örtlichen Vereine mit Sicherheit vorgemerkt haben. Dann nämlich soll der Hauptausschuss über den Verkauf des Bahnhofs entscheiden. Den möchte die Initiative gern verhindern — und das mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.

Frage nach Betriebskosten

Wie es um die Wirtschaftlichkeit des Bahnhofs bestellt ist, wollte Nikolaus Wiesenberger gern im Betriebsausschuss erfahren. Zahlen, die belegen, was die Stadt in den vergangenen Jahren in den Bahnhof gesteckt hat, mochte Dezernentin Tanja Gaspers jedoch in öffentlicher Sitzung nicht bekannt geben. Nikolaus Wiesenberger zeigte sich enttäuscht und verwies auf ein Gespräch mit Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann. Dieser habe der Bürgerinitiative diese Information zugesagt, argumentierte Wiesenberger, allerdings ohne Erfolg.

Bei der Bürgerinitiative vermuten manche, dass die jährlichen Aufwendungen der Stadt für den Bahnhof eher gering sind, beziehungsweise gen Null tendieren. Dietrich Krüger (Bürger für Dormagen) nannte bei einem Treffen der Initiative Ende Mai 14000 Euro jährlich - eine jedoch veraltete Zahl, wie er einräumte.

Krüger hatte jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich seine Fraktion gegen einen Verkauf entscheiden könnte, wenn die jährlichen Instandhaltungskosten tatsächlich nur gering sein sollten. Auf einen solchen Sinneswandel hofft die Bürgerinitiative natürlich auch bei den anderen Parteien. Die Stadt verweist demgegenüber darauf hin, dass sie mit Blick auf einen Verkauf geplante Reparaturen schon mehrfach verschoben habe: Dies gilt sowohl für Feuchtigkeitsschäden im Keller, die Instandsetzung von Heizung oder auch die Sanierung des Treppenhauses.

(NGZ/rl)