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Neujahrsempfang in Dormagen-Zons: Ehrenamtler kämpfen um Erhalt der Märchenspiele

Karneval in Dormagen : Ehrenamtler kämpfen um Erhalt der Märchenspiele

Mit einer Schrecksekunde begann  am Samstag der vierte Neujahrsempfang der Zonser Vereine. Weil ein Gast einen Schwächeanfall erlitt und von Rettungssanitätern behandelt werden musste, verschob sich die Begrüßung durch Schützenchef Harald Rasselnberg um fast eine Stunde.

Ins Gespräch über die aktuellen Jahresthemen kam man dann schnell. Die Schützen etwa planen Neuerungen bei der Schießwoche, wie Rasselnberg verriet: „Unsere Mitglieder wünschen sich neben den Wettbewerben mehr Event.“ Deshalb soll es in diesem Jahr erstmals einen Oldieabend und etwas in Richtung Beachparty geben, „ohne die Anwohner zu belasten“, betonte der Vorsitzende. Von den  Flyern der Spielschar  grinste der „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ die Gäste an. Premiere ist am 14. Juni.

Die Ehrenamtler kämpfen  dafür, die Märchenspiele – sie feiern 2023 ihren 70. Geburtstag – zu erhalten. Es fehlt an jungen männlichen Darstellern, mehr aber noch an Zuschauern. 5000 waren es im vergangenen Sommer – ein Minusrekord. Solches Lob hörten die anwesenden Vereinsvertreter sicher gerne. Unter anderem die SG Zons, der FC Zons, die Kultur- und Heimatfreunde und einige Politiker waren gekommen, Gästekönig Volkmar Schröder genauso wie der frisch am Freitag auf vier weitere Jahre gewählte Regimentsoberst Patrick Ohligschläger. Für stets gefüllte Gläser und eine leckere Suppe sorgten wieder die Schützen und die Karnevalsgesellschaft rot-weiss Feste Zons als Gastgeber gemeinsam.

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Letztere kam ohne ihren erkrankten Präsidenten Wiljo Wimmer,  dafür mit dem amtierenden Dreigestirn Prinz JonasBauer Alex und ihrer Lieblichkeit Jungfrau Maria.  Die drückte  bei der Übergabe des Prinzenordens den Herren einen ordentlichen Kussmund auf die Stirn. Auch Schützenkönig Siegfried Prause an der Seite von Königin Regine bekam einen dicken Schmatz. fg