Dormagen: Neues türkisches Restaurant "Meva" an der Kölner Straße - Stratos dicht

Dormagen: Neues türkisches Restaurant "Meva" an der Kölner Straße - Stratos dicht

Es ist ein Kommen und Gehen in der Dormagener Innenstadt: Gerade hat der Kult-Grill "Stratos" seinen Imbiss in der Rathaus-Galerie geschlossen, da eröffnet wenige Meter entfernt ein neues Restaurant-Café. Seit gestern gibt es im "Meva" landestypische türkische Küche. "Meva" hat die Räume bezogen, in denen zuletzt mit AsViva ein Fitness- und Sportgerätehersteller ansässig war, der im Dezember 2016 in Ermangelung von Laufkundschaft mit Showroom, Lager, Vertrieb ins Gewerbegebiet Kohnacker nach Delrath gezogen ist. Das neue Restaurant, das drinnen 95 Sitzplätze anbietet und für draußen eine Konzession für weitere 50 Plätze hat, könnte für eine dringend benötigte Belebung der nördlichen "Kö" sorgen.

Mahir Karaca, der zusammen mit Mevlüt Gündogdu das Restaurant leitet, ist in Dormagen kein Unbenannter: Dem 50-Jährigen gehörte der "Dormagrill", den er in dem Lokal schräg gegenüber fünf Jahre führte. Jetzt der Seitenwechsel, der angesichts von 460 Quadratmetern eine erhebliche Vergrößerung bedeutet: "Dormagen braucht ein solches Restaurant-Café", sagt Karaca selbstbewusst. Das Besondere an dem Konzept ist die Öffnungszeit: Schon ab 8 Uhr geht es los, dann wird ein Frühstücksbuffet mit großer Obsttheke angeboten. Mittags folgt das umfangreiche warme Buffet. Dazu gibt es die traditionellen Angebote von der Karte wie türkische Pizza, Döner und diverse Fleischgerichte. Besonders ist auch der Schalterverkauf an der Florastraße bis in den späten Abend hinein. Drinnen gibt es neben den 95 Sitzplätzen auch Stehtische für den schnellen Verzehr. Eins fehlt im Sortiment: Alkohol wird nicht ausgeschenkt.

Dagegen hat "Stratos City" seine Türen geschlossen. Seit Februar 2016 verkaufte Angelo Stratos in dem Eck-Laden der Rathaus-Galerie Döner, Burger und Pommes. "Es hat aber nicht so richtig zu ihm gepasst", erklärt Georgios Stratos. "Wir haben zwei gut gehende Läden in Zons und in Rheinfeld, da müssen wir nicht mit aller Kraft einen weiteren Laden führen." Die Nachfolge ist geregelt, in zehn Tagen soll es dort einen türkischen Imbiss geben, der von einer Familie aus Hilden geführt wird.

(schum)