Neues Außengelände für das Leibniz-Gymnasium in Dormagen

Gymnasium in Dormagen-Hackenbroich: Neues Außengelände für das „Leibniz“

Aus einer „Chillwiese“ ist für 40.000 Euro eine hügelige Landschaft geworden.

Ein gutes halbes Jahr hat es gedauert, bis aus der ersten Idee für das neue Außengelände auf dem Schulhof des Leibniz-Gymnasiums ein fertiger Bau entstanden ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben Spiel- und Turngeräten – wie einer Boulderwand, Hängebalken, einem Turnreck und Wackelbalken – stellt die Hügellandschaft, die durch Baumstammbrücken miteinander verbunden ist, den Dreh- und Angelpunkt des neuen Außengeländes dar. Hier können die Schüler herumlaufen und sich austoben.

Die Idee für das neue Außengelände ist mehr oder weniger aus der Not heraus entstanden. „Die ursprünglich für die Oberstufenschüler angedachte ‚Chillwiese‘ auf unserem Schulhof wurde zunehmend von den jüngeren Schülern eingenommen. Deshalb haben wir nach möglichen Alternativen zum Spielen für die Unter- und Mittelstufenschüler gesucht“, berichtet Niklas Lambert (Stufe Q2), einer der Initiatoren dieses Projektes. Gemeinsam mit seinen Mitschülern Hilal Yade Yildiz (Stufe 8), Jakob Leist (9) und Marvin Hampel (9) hat er das aus der Schülervertretung stammende Projekt konzipiert und realisiert.

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„Etwa die Hälfte der Finanzierung geht auf Fördervereinsmittel zurück, die andere Hälfte dagegen beruht auf Spenden, die aus dem jährlich stattfindenden ‚Sponsored Walk‘ hervorgegangen sind“, erläutert die Fördervereinsvorsitzende Steffi Börgerer. Insgesamt betragen die Kosten für das neu errichtete Außengelände etwa 40.000 Euro. Weitere Unterstützung erfolgte durch die Firma Ford, die seit zehn Jahren Projekte am Leibniz-Gymnasium fördert. In diesem Jahr haben zehn Mitarbeiter für zwei Tage im September beim Bau des Außengeländes mitgeholfen. Die Arbeiten wurden am darauffolgenden Aktionswochenende von rund 300 engagierten Schülern, Eltern und Lehrern fortgeführt.

Erste Ideen zur weiteren Anpassung des Außengeländes gibt es auch: „Im nächsten Jahr sollen auf den Hügeln Sitzecken und eine kleinere Burg entstehen. Weitere Spielgeräte sind ebenfalls in Planung“, berichtet Steffi Börgerer.