Dormagen: Neuer Rastplatz für Radler am Randkanal

Dormagen: Neuer Rastplatz für Radler am Randkanal

Der 25 Kilometer lange Kölner Randkanal erhält ein "Esszimmer" gleich hinter der Dormagener Stadtgrenze.

Nachdem im vergangenen Herbst bereits im alten Worringer Hafen ein "Wohnzimmer" als Rastplatz entstanden ist, gibt es nun einen neuen Aufenthaltspunkt für Radfahrer entlang der neuen 25 Kilometer langen Fahrradroute am Randkanal. Nur zehn Meter von der Grenze des Dormagener Stadtgebiets entfernt ist ein "Esszimmer" an der Gewässermeisterei entstanden. Wie bereits das Wohnzimmer wurde nun auch das Esszimmer im 50er-Jahre-Stil gestaltet.

Zwar war zunächst geplant, das Esszimmer ebenfalls in einer Kanalklinker-Optik zu halten, jedoch wurde diese Idee verworfen. "Der Klinker hätte zu wuchtig gewirkt, deshalb hat man sich für eine filigranere Variante entschieden", erzählt Wilfried Ockenga, Verbandsingenieur des Kölner Randkanals. Anstatt der massiven Kacheln wurde nun Stahl verwendet, der orangefarben angemalt wurde. Auch wurde eine Art Tapete angebracht, die Symbole von Worringen und des Randkanals zeigt. Radler können in dem zu zwei Seiten geöffneten Esszimmer pausieren. Sowohl eine Bank als auch ein Tisch sind vorhanden und geben die Möglichkeit zu einer Rastpause mit Picknick.

Beide Rastplätze sind im Rahmen des RegioGrün-Projekts der "Regionale 2010" entstanden. Das Land Nordrhein-Westfalen bietet regelmäßig einer Region die Möglichkeit, sich mit einer Regionale zu präsentieren und strukturelle Entwicklungen durch neue Projekte anschaulich zu machen. So sind im Rahmen der Regionale 2010 und des Projekts RegioGrün nicht nur die Rastzimmer am Kölner Randkanal entstanden.

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Neben der durchgängigen Radwegverbindung, die vom Ursprung des Randkanals beim Auslass des Wille-Stollens in Frechen-Königsdorf bis zur Mündung in den Rhein bei Worringen reicht, wurden sowohl eine neue Fahrradbrücke einschließlich einer dadurch notwendig gewordenen Ampelquerung in Pulheim eingerichtet, als auch neue Informationsschilder angebracht.

Und noch mehr soll folgen: Weitere Rastzimmer für Radfahrer sind zwar nicht mehr geplant, "in Pulheim soll jedoch eine Aussichtsplattform an der Wasserkraftanlage entstehen", so Wilfried Ockenga. Bereits Ende des Jahres soll die Aussichtsplattform fertiggestellt und damit das Projekt RegioGrün beendet werden.

(NGZ)
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