1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Dormagen: Neuer Mängelmelder wird intensiv genutzt

Dormagen : Neuer Mängelmelder wird intensiv genutzt

Erst vor einer Woche hat die Stadt Dormagen den "Mängelmelder" vorgestellt. Mittels Smartphone (iPhone, Android) oder via Internet können Bürger der Stadt Schlaglöcher, defekte Straßenlaternen oder Müll in der Umwelt melden.

Auch Bilder und GPS-Daten können mitgesendet werden und landen automatisch beim städtischen Ideen- und Beschwerdemanagement.

Inzwischen sind zahlreiche Meldungen vielfältiger Art eingegangen: Ein Anwohner des Zypressenwegs bemängelt, dass eine große Abdeckplane auf dem Feld liegt: "Wurde vor ca. einem Jahr bereits an das Ordnungsamt gemeldet, bisher ist keine Beseitigung erfolgt." Weitere Meldungen sind eingegangen über entsorgte Einkaufswagen in Zons, Schlaglöcher, zahlreiche defekte Straßenlaternen und einen stinkenden Gulli auf der Walhovener Straße. "Das sind genau die Meldungen, die wir erwartet und erhofft haben", sagt Stadtsprecher Harald Schlimgen. Alle Fälle würden nacheinander abgearbeitet, die Menge der Meldungen sei "noch im Rahmen".

Die Stadt Dormagen muss 35 Euro monatlich an die Firma "Wer denkt was" zahlen und noch einmal 80 Cent für jede bearbeitete Meldung. Dafür wird jeder gemeldete Mangel dort vorgefiltert und nach Sinnhaftigkeit und Qualität überprüft. Der neue Service soll eine Entlastung für das Beschwerdemanagement bringen.

Info maengelmelder.dormagen.de

(NGZ)