Neuer Bolzplatz am Skatepark in Dormagen-Horrem hat nun robuste Tore

Am Sportplatz in Dormagen : Neuer Bolzplatz am Skatepark in Horrem hat nun robuste Tore

Auf dem Sportplatz in Horrem gibt es einen neuen Skatepark. Aber auch Fußballer kommen auf ihre Kosten. Ab sofort können sie sich auf einem Kleinspielfeld mit zwei robusten Toren beim Kicken messen.

Ein besonderes Spaß-und-Sport-Angebot gibt es im Norden von Horrem vor dem Sportplatz des RS Horrem am Rudolf-Harbig-Weg: Wer in den Sommerferien skaten, kicken oder einfach entspannen möchte, ist im neuen Skatepark Horrem richtig. Dort kommen dank Pool, Rails und Rampen nicht nur Skater auf ihre Kosten. Ab sofort können sich auch Fußballer auf einem Kleinspielfeld mit zwei robusten Toren, die der Baubetriebshof der Technischen Betriebe Dormagen jetzt aufgestellt hat, beim Kicken messen. Außerdem steht ein Dirt-Park für trickreiche BMX-Fahrer zur Verfügung.

„Wir haben in Horrem jetzt eine einladende und abwechslungsreiche Anlage entwickelt, die für verschiedene Alters- und Nutzergruppen interessant ist“, sagt der städtische Sportservice-Leiter Swen Möser. Er ist sicher: „Ganz egal ob es um sportliche Aktivitäten geht oder einfach nur ein Treffpunkt zum Chillen gesucht wird – die Voraussetzungen sind ideal.“

Möser appelliert an die Vernunft und Umsicht der Nutzer sowohl der Skateranlage, des Dirt-Parks, des Bolzplatzes als auch der Gesamtanlage: „Damit der Park möglichst lange so erhalten bleibt, müssen die Nutzer mitziehen. Das bedeutet: Gern friedlich und ausgelassen feiern, aber keinen Dreck oder Scherben hinterlassen.“ Zudem sei Eigeninitiative gern gesehen. „Wir freuen uns über jeden, der mit anpackt, wenn es ans Aufräumen und Saubermachen geht“, so der Sportservice-Leiter.

Am 10. Mai war die moderne Skateanlage nach einigen Verzögerungen offiziell eröffnet worden – freigegeben für die jungen Sportler ist sie bereits seit dem vergangenen November. Die Gesamtkosten für die Skateanlage sowie die Erd- und Tiefbauarbeiten lagen bei rund 190.000 Euro, wobei das Land NRW einen Großteil der Kosten (120.000 Euro) übernommen hatte. Der Verlauf der circa 500 Quadratmeter großen Skateanlage wurde in enger Abstimmung mit Dormagener Scooter-, Boarder- und BMX-Fahrern geplant. Zugunsten der Ausstattung der Skateanlage wurde auf den Bau eines Multifunktionsspielfeldes verzichtet.