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Neue Vorsitzende der Senioren-Union Dormagen: Agnes Meuther

Neue Vorsitzende der Senioren-Union Dormagen : Agnes Meuther will Menschen zusammenbringen

Die Stürzelbergerin Agnes Meuther ist nun auch Vorsitzende der Senioren-Union Dormagen. Sie ist in vielen anderen Vereinen aktiv, so auch als stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Dormagen.

Stillstand ist ein Fremdwort für das Organisationstalent Agnes Meuther. Die Stürzelbergerin ist in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich engagiert – meist nicht „nur“ als Mitglied, sondern mit Funktion und Aufgabe. „Ich bringe gern Menschen zusammen“; erklärt die 67-Jährige, die nun auch das Amt der Vorsitzenden der Dormagener Senioren-Union übernommen hat.

„Eigentlich wollte ich ja dieses Mal wirklich nur mitarbeiten, nicht den Vorsitz führen“, erklärt sie lachend. Aber als dann klar war, dass nur ein CDU-Mitglied diesen Posten ausführen darf, ließ sie sich überreden – ansonsten wäre die fast 160 Mitglieder starke Dormagener Senioren-Union vom Kreisverband mitverwaltet worden. „Und da finde ich, dass wir Dormagener Senioren doch eine eigene Stimme verdient haben“, sagt Agnes Meuther, die froh ist, dass ihre Vorgängerin Elisabeth Fittgen, die nun zur Ehrenvorsitzenden der SU ernannt wurde, weiterhin die geselligen Stammtische anbieten will. „Das ist eine gute Möglichkeit für viele Senioren, sich über Alltägliches auszutauschen“, meint Meuther.

Sie möchte der SU Dormagen aber noch mehr politische Impulse geben: „Ich bin mir sicher, dass viele gute Ideen der Senioren auch politisch gehört werden sollten. Dazu möchte ich gern beitragen“, sagt Agnes Meuther, die einen politischen Frühschoppen anbieten will, bei dem Anregungen und Wünsche geäußert werden können. Und sie möchte die Anzahl der CDU-Mitglieder in der Senioren-Union von jetzt 40 Prozent erheblich erhöhen. Denn anders als bei der Frauen-Union ist es kein Automatismus oder Muss, in der Partei und der Gruppierung Mitglied zu sein.

Geboren in Neuss, aufgewachsen in Stürzelberg, fühlt sich Agnes Meuther im Rheindorf ebenso heimisch wie in Dormagen: „Ich bin sehr gesellig und finde es schön, gemeinsam etwas zum Besseren für die Gemeinschaft zu erledigen“, sagt sie. Daher ist sie seit ihrem 16. Lebensjahr ehrenamtlich engagiert, zunächst in der Kolpingsfamilie Stürzelberg, dann in der Katholischen Jungen Gemeinde, wo sie eine Jugendgruppe übernahm und auch Pfarrjugendleiterin wurde. Aus der Jugendgruppe entwickelte sich dann das erste Tanzkorps der neu gegründeten Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Stürzelberg. Mit viel Herzblut hat Agnes Meuther den Kinderkarneval etabliert und in vielen Funktionen im Vorstand der KG gearbeitet, als Schatzmeisterin, stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende – auch Hoppeditz war sie schon mal. Besonderen Spaß machte es ihr, ihre „großen“ Enkel Julian (2013/14) und Noel Ritterbach (2015/16) als Prinz im Kinderprinzenpaar zu begleiten. Die stolze Mutter von Alexandra und Verena ist leidenschaftliche Oma von drei Jungen (18, 16, 6) und einem Mädchen (14 Monate).

1991 trat Agnes Meuther, die als gelernte Steuerfachgehilfin nach der Elternzeit bis zu ihrer Rente vor vier Jahren als Einkommenssteuerfachbearbeiterin beim Finanzamt gearbeitet hat, in die CDU ein, war stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes Stürzelberg, seit knapp neun Jahren ist sie dessen Vorsitzende. Auch als Organisatorin des zweitägigen Weihnachtsmarktes auf dem Dorfplatz, für dessen Errichtung sie sich eingesetzt hatte, ist Agnes Meuther bekannt: „Da hilft mir ein tolles Team, damit wir das jedes Jahr so stimmungsvoll hinbekommen“, sagt sie. Dieses Jahr fällt der Markt zwar wegen der Corona-Pandemie aus, aber Agnes Meuther hat eine Alternative im Sinn: „Wir bieten einen Weihnachtsmarkt to go – zum Mitnehmen – an“, weist sie auf eine Tasche mit Tasse und anderen Dingen hin, die am 20. und 21. November auf dem Edeka-Parkplatz gekauft werden können.

Neben der Vorstandsarbeit als Schatzmeisterin in der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft liegt ihr bis heute die Arbeit als stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Dormagen am Herzen: „Da kann ich etwas für die Gemeinschaft erreichen, viele tolle Projekte unterstützen“, sagt Agnes Meuther.