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Dormagen: Neue Pastoralassistentin an St. Michael

Dormagen : Neue Pastoralassistentin an St. Michael

Maria Schwarz beginnt ihren Dienst in Dormagen-Süd - ihre erste Stelle mit Berufseinführung - am Montag.

Fröhlich erzählt sie von der "schäl Sick", denn dort ist die 27 Jahre alte Maria Schwarz in Köln-Hohenstein geboren. Ab Montag ist ihr Arbeits- und Lebensmittelpunkt hier auf der "richtigen Rheinseite": In der Pfarre St. Michael Dormagen-Süd arbeitet sie als Pastoralassistentin, als Nachfolgerin von Pastoralreferentin Katica Engel, die nach Garath gewechselt ist. "Das ist meine erste richtige Stelle", sagt die Neu-Dormagenerin, die am 1. September auch ihre Wohnung mitten in Dormagen-Mitte beziehen wird. "Mir gefällt das Stadtbild von Dormagen mit seiner Fußgängerzone und den grünen Flächen", sagt Schwarz über ihre neue Heimat.

Am Sonntag wird sie am Ende der 11-Uhr-Messe in St. Michael ein paar Worte zur Gemeinde sagen. Anschließend haben die Dormagener die Gelegenheit, ihre neue Pastoralassistentin bei einem Empfang im Römerhaus kennenzulernen. "Zwar wird es auch kurze Reden geben, aber im Mittelpunkt soll Maria Schwarz stehen", sagt Pfarrer Peter Stelten, der sehr froh ist, so schnell die Stelle wiederbesetzen zu können. Zwei Jahre lang befindet sich Maria Schwarz quasi in der berufsbegleitenden "Ausbildung", sie ist zu Berufseinführungs-Workshops auch immer wieder mehrere Tage in Köln. 2016 wird sie dann die Prüfung zur Pastoralreferentin ablegen - und kann dann noch fünf Jahre in Dormagen bleiben, bei Möglichkeiten zur Verlängerung.

Aus einer katholischen Familie stammend, hat Maria Schwarz erst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Schule für Körperbehinderte absolviert, bevor sie ein Studium der Sonderpädagogik mit Religion als Unterrichtsfach in Köln begann. "Nach einem Jahr habe ich aber festgestellt, dass ich mehr mit Religion machen wollte", erklärt die sympathische neue Pastoralassistentin. So wechselte sie nach Bonn, wo sie Katholische Theologie studierte. "Die vielfältigen Inhalte des Studiums haben mich überzeugt", beschreibt sie historische Theologie, biblische Sprachwissenschaft ebenso wie Elemente von Jura, Pädagogik, Psychologie und Philosophie. "Die Kombination von Arbeit mit Menschen und Sprache zusammen mit dem Glauben hat mir sehr viel gegeben", bilanziert Maria Schwarz. Lesen, Singen und Freunde Treffen bezeichnet sie als ihre Hobbys. Nach ihrem Anerkennungsjahr, das sie in Hürth absolviert hat, bereitet sie ab Montag die Firmung vor, die im Februar 2015 gespendet wird, ebenso die Familiengottesdienste, Familienkreise, die Ü8-Party und die Bibelgruppe. Dazu kommt der große Bereich der Schulbetreuung: "Frau Schwarz ist die Hauptorganisatorin für die Schulgottesdienste in Mitte, Rheinfeld, Horrem, Zons und Hackenbroich - in Abstimmung mit den evangelischen Kollegen und den Schulen", erklärt Pfarrer Stelten. Dazu kommen die halbjährlichen Besprechungen des Pfarrers und der Pastoralassistentin mit den Schulen sowie zahlreiche Projekte. Bei ihrem Einstand in Dormagen hilft ihr der erfahrene Gemeindereferent Martin Brendler als Mentor.

(NGZ)