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Dormagen: Neue Chefin im Alloheim

Dormagen : Neue Chefin im Alloheim

Melanie Ulrich, seit zwei Monaten neue Leiterin des Altenheims, möchte das "Alloheim" noch mehr für die Dormagener öffnen: Kulturelle Veranstaltungen und eine neue Nutzung der Cafeteria sind geplant.

An ihrem Beruf in der Verwaltung des Altenpflegeheims "Alloheim", zu dem auch seniorengerechte Wohnungen gehören, fasziniert Melanie Ulrich die Vielseitigkeit und Abwechslung: "Es gibt viele verschiedene Bereiche, die alle gemeinsam funktionieren müssen, damit die Bewohner sich wohlfühlen", zählt die 30 Jahre alte Leiterin des "Alloheims" auf: Das Wohnen, Essen, die Pflege, das Programm und vor allem die Zuwendung. Denn eins ist Melanie Ulrich besonders wichtig: "Den Bewohnern möchten wir ein Zuhause bieten, indem wir sie unterstützen, so selbständig wie möglich zu bleiben." Dazu gehört in Melanie Ulrichs Augen auch, dass sich das "Alloheim" noch mehr für die Dormagener öffnet: "Ich möchte gern weitere Veranstaltungen anbieten, um Bewohnern und Nachbarn ein Kennenlernen zu erleichtern." Den Weg, Konzerte, Lesungen und Feste zu organisieren, möchte Melanie Ulrich, die am 18. Juni die Leitung von Sylke Korzin übernommen hat, weiter fortsetzen. So ist bereits jetzt geplant, das Sommerfest 2013 nicht wie bisher an einem Freitag, sondern an einem Samstag zu veranstalten, um noch mehr Publikum anzusprechen. Auch die Kooperation mit Partnern wie der Caritas, Kindertagesstätten und dem Raphaelshaus soll intensiviert werden. "Ich lege Wert auf Beständigkeit", sagt die neue Leiterin, die auch Ausflüge mit den Bewohnern unternehmen möchte. Außerdem soll die Cafeteria so umgebaut werden, dass sie noch besser auch von Gästen genutzt werden kann. Für die Bewohner soll es wieder einen Kiosk geben, an dem sie Kleinigkeiten wie Schokolade oder Getränke kaufen können.

Zurzeit schreibt Melanie Ulrich an ihrer Diplomarbeit, um ihren Betriebswirt zu machen. Geboren vor 30 Jahren in Mülheim an der Ruhr, ist die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation längst zur Altenhilfe gewechselt, hat ihren Fachwirt in Sozial- und Gesundheitswesen gemacht und den Ausbilderschein erworben. Seit September 2009 ist sie in der Verwaltungsleitung des "Alloheims" in Dormagen tätig, im Januar 2010 wurde sie stellvertretende Residenzleiterin.

Jeden Tag fährt Melanie Ulrich 60 Kilometer von ihrem Wohnort Kamp-Lintfort, wo sie mit ihrem Lebenspartner Marcel Fieberg und den drei Katzen Damiano, Honeymoon und Balou lebt. "Da ich früher anfange als die meisten Berufspendler und auch später wieder zurückfahre, funktioniert das Fahren ganz gut", sagt Melanie Ulrich lachend. Neben ihren Katzen nennt sie Angelsport als ihr Hobby – und Unternehmungen mit ihrem Freundeskreis. Dort ist es wie an ihrem Arbeitsplatz, wie Ulrich sagt: "In glückliche Gesichter zu schauen, bereitet mir Freude."

(NGZ)