Dormagen: Narzissenpracht überrascht Bürger

Dormagen : Narzissenpracht überrascht Bürger

Die Stadt-Tochter TBD hat heimlich 50.000 Narzissen-Zwiebeln eingepflanzt.

Zu ihrem zehnjährigen Bestehen haben sich die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) eine besondere Überraschung ausgedacht: Still und heimlich ließ das städtische Tochterunternehmen bereits im Herbst vergangenen Jahres 50.000 Blumenzwiebeln vergraben, die nun im Frühjahr aufblühen werden. "Wir möchten allen Bürgern damit eine Freude bereiten, denn für sie sind wir als öffentlicher Dienstleister ja da", sagt Vorstand Gottfried Koch. Zu den Aufgaben der TBD gehört neben der Stadtentwässerung, der Straßenunterhaltung und dem Bauhof eben auch die Pflege der Friedhöfe und aller städtischen Grünflächen.

Dort wird in den kommenden Wochen an fünf verschiedenen Stellen ein Meer von Narzissen entstehen. "Allein 42.000 Zwiebeln sind von einer niederländischen Firma maschinell gepflanzt worden", erläutert Koch. Die jeweils ein Meter breiten Blumenbänder bestehen aus zwei Narzissen-Arten mit rund 80 Zwiebeln pro Quadratmeter. Die gelben Narzissen blühen Ende März.

"Die ersten Köpfe sind hier schon zu sehen", so Koch. Die weißen Narzissen werden dann im Mai folgen. Die Blumenpflanzungen verschönern die Innenstadt-Zufahrten an der Walhovener Straße (Ecke Bundesstraße 9), der Europastraße (Ecke Mathias-Giesen-Straße) und der Bahnhofstraße (Ecke Haberlandstraße). Außerdem wird sich die Blumenpracht vor dem Neubaugebiet "Malerviertel II" in Horrem und am Technischen Rathaus entfalten. Zusätzlich haben Mitarbeiter des Bauhofs in den neu angelegten Staudenbeeten "Am Kappesberg" und auf den Friedhöfen im Stadtgebiet viele Blumenzwiebel gesetzt. An der Aktion der City-Offensive Dormagen (CiDo) "Blumen auf die Kölner Straße" beteiligten sich die TBD ebenfalls mit 20 Blumenampeln, in den Geranien wachsen werden.

2007 sind die Technischen Betriebe Dormagen als Anstalt öffentlichen Rechts durch die Ausgliederung vormals städtischer Aufgabenbereiche entstanden. "Wir verzichten auf eine Feier zum zehnjährigen Bestehen", so Koch. Mit dem damit gesparten Geld lässt die städtische Tochter "stattdessen lieber Blumen sprechen."

(schum)