Dormagen: Nach Orkan "Ela" sind 80 von 100 Spielplätzen wieder frei

Dormagen : Nach Orkan "Ela" sind 80 von 100 Spielplätzen wieder frei

Auch zweieinhalb Wochen nach dem schweren Unwetter und dem Orkan "Ela" am Pfingstmontag sind in Dormagen noch Spuren der Verwüstung sichtbar.

Doch die Aufräumarbeiten gehen voran. An der Bundesstraße 9 waren gestern Fachkräfte damit beschäftigt, den neu angelegten Fahrradweg von umgestürzten Bäumen zu befreien. Und auch auf den städtischen Spielplätzen haben die Mitarbeiter der Technischen Betriebe Dormagen (TBD) ganze Arbeit geleistet. Von den knapp 100 "Freiluftparadiesen" für Kinder sind 80 inzwischen wieder benutzbar, teilte die Stadtverwaltung gestern in einem Schreiben mit.

Foto: LH

Bei den noch gesperrten Anlagen handele es sich um Spielplätze mit einem Bestand von oftmals alten und hohen Bäumen, die nicht mehr standsicher sind oder die lose Äste haben. Dort droht weiterhin Verletzungsgefahr, weil Baumteile herabstürzen können. Aus diesem Grund warnt die Stadt vor einem Betreten der Anlagen und bittet dringend darum, die Sperrungen zum Schutz der Kinder zu beachten.

"Die zuständigen Technischen Betriebe Dormagen setzen alles daran, auch diese Spielplätze schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen", schreibt Stadtsprecher Harald Schlimgen. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, wo noch nicht wieder gefahrlos gespielt werden kann, findet Hinweise im Internet.

Auf der städtischen Homepage www.dormagen.de sind die noch gesperrten Spielplätze aufgelistet. Gestern Mittag waren dies: Geranienweg, Max-Reger-Weg, Östliche Zonser Straße, Saarstraße, Weserstraße, Claudiusstraße, Stommelner Straße, Sperlingstraße, Kloster Knechtsteden, An der Dinkbank, Schlesierstraße, Platanenstraße, Anstelner Straße, In der Lüh, Fliederweg, Von-Sack-Platz, Am Kronenpützchen, Oberstraße, Wilhelm-Busch-Straße, Zonser Heide.

(NGZ)
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