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Dormagen: Mehr Sicherheit durch mehr Beleuchtung

Dormagen : Mehr Sicherheit durch mehr Beleuchtung

Dunkelheit kann Angst machen. Auch wenn dort keine Gefahr lauert, reicht das Gefühl aus, um einen Bogen um manche Gegenden zu machen. So wünschen sich einige NGZ-Leser am "Heißen Draht" vor allem eins: Mehr Licht.

Für Rolf Oberhardt ist die Stadt nachts einfach nicht hell genug: "Ganz Dormagen ist in ein schummriges Licht getaucht, in dem nichts zu erkennen ist", sagt er. Vor allem die Gegend am Bahnhof würde er in der dunklen Jahreszeit mit gleißend hellem Licht sicherer machen: "Dort würde ich Scheinwerfer aufstellen, so dass alles um einen herum gut erkennbar ist", sagt Oberhardt. Seitdem die alten Lampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht worden seien — wofür er aus Spargründen Verständnis habe —, sei abends nicht mehr als die groben Umrisse zu erkennen.

Auch Maria Kauke fühlt sich auf dunklen Wegen, wie auf dem Verbindungsweg zwischen Römerstraße und Langemarkstraße an der Rückseite der Volkshochschule nicht wohl: "Dort ist es unübersichtlich, was allerdings auch an der Nutzung als Abkürzungspfad liegt." Sie hofft, dass mit einer Umgestaltung des Bereichs zu einem Park mit Seniorenresidenz auch eine Aufwertung des gesamten Umfeldes komme: "Dann ist dort auch noch größere soziale Kontrolle."

Das Unwohlsein kann auch Hauptkommissar Achim Glaubitz verstehen. Der neue Polizei-Chef von Dormagen weiß um die Wünsche der Bewohner: "Mit hellerem Licht und mehr Polizei-Präsenz steigt das Sicherheitsempfinden der Bürger", sagt Glaubitz, für den die Polizei die klassische Aufgabe hat, für Schutz zu sorgen. "Dabei müssen wir vor allem die Schwachen in unserer Gesellschaft beschützen", erläutert er. Das können Kinder genauso sein wie Senioren, die überfallen oder ausgeraubt werden. "Wo wir es leisten können, erhöhen wir die Präsenz unserer Mitarbeiter", so der Polizei-Chef.

(NGZ/rl)