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Live-Musik und Begegnungen bei "Horrem rockt"

Live-Musik in Horrem : Gute Stimmung bei „Horrem rockt“

Begegnungen bei Live-Musik. Neue Ideen für Veränderungen werden geprüft.

(caro) Musik lag in der Luft: Auf dem Vorplatz der Kirche „Zur Heiligen Familie“ stand eine Bühne, rund herum lauschten die Besucher der Live-Musik. Zum 20. Mal stellte die Interessensgemeinschaft „Gemeinsam für Horrem“ (IG Horrem) ein Gemeinschaftsfest im Herzen des Stadtteils auf die Beine. Der „Horremer Markt“ wurde im Vorjahr in die Musikveranstaltung „Horrem rockt“ umgewandelt.

Das Ziel der Initiatoren von „Horrem rockt“ ist es, dass die Besucher ihren Stadtteil und ihre Mitmenschen besser kennenlernen. Zukünftig möchte die IG Horrem mehr jüngere Leute begeistern. „Wir brauchen Verstärkung von jungen Leuten, die sich für ihre Gesellschaft einsetzten möchten“, sagt IG-Schriftführer Markus Roßdeutscher. Ziel sei es, eine integrative Wirkung für die Menschen in Horrem zu fördern sowie einen Generationswechsel in der IG herbeizuführen. Dafür werden für abwechslungsreiche Aufgaben freiwillige Helfer benötigt. Das Veranstaltungskonzept werde stetig überarbeitet. „In den nächsten Jahren könnten wir vermehrt jüngere Bands auftreten lassen, aber auch die Location wird sicherlich variieren“, meint Roßdeutscher, der sich Veranstaltungen auch auf dem Dormagener Schützenplatz oder am Strabi vorstellen könnte. Für nächsten Sommer wird die nächste Musikveranstaltung bereits geplant – Details werden noch nicht verraten.

Am Samstag konnten die Schüler der Dormagener Schlagzeugschule erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln, bevor die Hauptakteure der beiden Bands „Cold Shot Reloaded“ und „June 79“ auftraten. Mit ihren Liedern aus Rock, Pop und Klassikern begeisterten sie die Besucher. Besonders „June 79“ stellte sich als wahrer Publikumsmagnet heraus. Die Stimmung war sehr gut.

Als Ort der Begegnung stehe Horrem rockt“ auch für Toleranz, wies Vize-Bürgermeister Michael Dries auf das Zeichen gegen Ausgrenzung hin. Angesichts zahlreicher Veränderungen im Ortsbild Horrems sagte Dries: „Es wird viel getan, um Horrem positiv zu gestalten und weiterzuentwickeln.“ Er betonte die große Beteiligung der Bürger: „Da gehört es auch dazu, dass wir „em Veedel zesamme stonn...!“