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Letzter "Rock'n'Roll Slam" am 18. August in der Kulle

Dormagener Musik-Festival : „Rock’n’Roll Slam“ in der Kulle

Zum letzten Mal wird das Musik-Festival am 18. August über die Bühne gehen.

Der Vorverkauf läuft nach Angaben von Erik Krüger von den Veranstaltern „Die Eventmacher“ gut: „Viele Leute wollen die zehn Bands an einem Tag sehen“, erklärte Krüger. Denn das „Rock’n’Roll Slam“-Festival steigt am Samstag, 18. August, ab 14 Uhr wieder in der Kulle, wo es 2014 schon mal stattgefunden hatte. Danach war die Freilichtbühne Zons drei Mal der Veranstaltungsort des zuletzt auf zwei Tage ausgeweiteten Musik-Festivals.

Das „Rock’n’Roll Slam“-Festival unter dem Motto „back to the roots“ (zurück zu den Wurzeln) wird jedoch das letzte seiner Art sein, wie Erik Krüger am Mittwoch auf Facebook bekanntgab: „So Leute, der letzte Vorhang fällt. Dieses Jahr wird leider definitiv das letzte mal das Rock’n’Roll Slam-Festival stattfinden.“ Der angegebene Grund: „Wir Veranstalter müssen uns privat, wie auch beruflich umorientieren.“ Aber es gibt weiter Musik-Fest mit ihm, wie Erik Krüger betont: Ab Dezember 2018 wird er mit seiner Band, den „Ghost Basterds“, das „Bastard Fest“ einmal im Jahr im Team mit lokalen und regionalen Bands organisieren. „Wir hatten unglaublich schöne Jahre mit Euch Gästen, Bands und allen Helfern und Sponsoren. Vielen Dank“, bedanken sich die Eventmacher bei ihren zahlreichen Unterstützern und Festival-Besuchern.

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Noch gibt es Karten für das letzte „Rock’n’Roll Slam“-Festival „back to the roots“, bei dem die Bands Rock, Punk und Metal in der Kulturhalle spielen: Motorjesus, V8wankers, Sic Zone, Ghost Basterds, Starlettes, Grey Season, Food For The Monkeys, NMAC, Tonsyndrom, Black Remains. Weitere Infos unter www.rocknrollslam.com.

Beim dritten „Rock’n’Roll Slam“-Festival in Zons, das im August 2017 den 22 Bands und den Hunderten von Zuschauern aus Dormagen und Umgebung sehr viel Spaß gemacht hatte, gab es nicht genug Einnahmen, um die finanziellen Ausgaben zu kompensieren, wie Krüger und sein Geschäftspartner Robin Zur auf Facebook erläutert hatten: „In den ersten beiden Jahren noch plus minus Null, gehen wir dieses Jahr leider mit einem dicken Minus nach Hause und müssen überlegen, ob und wie es weiter geht.“ Regenphasen schadeten dem Festival, das trotz durchaus guten Besuchs nicht ausverkauft war.