Leichtathletik-Talente aus Dormagen überzeugen beim Bundesfinale in Berlin

Sporttalente aus Dormagen : Leichtathletinnen überzeugen in Berlin

Das Mädchen-Team des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden hat mit dem sechsten Platz im Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ so gut abgeschnitten wie noch nie und war damit beste Mannschaft der alten Bundesländer.

Diese Reise hat sich gelohnt: Das Leichtathletik-Mädchenteam des Norbert-Gymnasiums hat beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin so gut abgeschnitten wie noch nie. In der Wettkampfklasse der Jahrgänge 2004 bis 2007 belegten die Nachwuchstalente den sechsten Platz und konnten damit, obwohl mit Maxine Brune und Christina Schwarz zwei Leistungsträgerinnen wegen eines Auslandsaufenthalts in den USA bzw. Kanada fehlten, das Ergebnis vom Vorjahr (Platz sieben) toppen. Bei „Jugend trainiert für Olympia“ handelt es sich um den größten Schülerwettbewerb der Welt.

Der Rahmen konnte dabei besser kaum sein. Beginnend mit dem Einmarsch aller teilnehmenden Mannschaften aus den 16 Bundesländern wurden die „Spiele“ feierlich vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Die Entzündung des „Olympischen Feuers“ im Berliner Olympiastadion durch die Olympiasiegerin Britta Steffen war der emotionale Höhepunkt der Eröffnungsfeier.

In der Besetzung Martina Podgorski, Edna Eze, Maxima Majer, Eva Christmann, Linda Heinen, Isabella Hassel, Isabell Güsgen, Paulina Majer, Johanna Helmrich, Kemi Körsgen, Jani Böhme und Jule Pütz war das Norbert-Gymnaisum das beste Team aus den alten Bundesländern hinter den traditionell starken Teams der Sportschulen aus Neubrandenburg, Dresden, dem Schulsportzentrum Berlin, Potsdam und Erfurt. Die besten Tagesleistungen aus Dormagener Sicht waren die übersprungene 1,59 Meter im Hochsprung der erst zwölf Jahre alten Martina Podgorski, ebenso die 1,55 Meter von Eva Christmann im Hochsprung, 5,05 Meter von Isabell Güsgen im Weitsprung, 51,50 Meter und 51 Meter im Ballwurf von Jani Böhme und Jule Pütz, 2:26,51 Minuten von Johanna Helmrich im 800m-Lauf sowie die 10,20 Sekunden von Pauline Majer im 75 Meter-Sprint.

Neben dem sportlichen Wettkampf standen weitere Highlights auf dem Programm. „Der Empfang beim Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe mit anschließender Führung auf die Reichstagskuppel dürfte allen Beteiligten im Gedächtnis bleiben“, sagten die beiden Betreuer Stefan Früh und Jörg Franken. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des neu eröffneten Futuriums. „Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben?“ Diese Einrichtung gibt spannende Einblicke in neueste Erkenntnisse erneuerbarer Energien, Städteplanungen, Entwicklung künstlicher Intelligenz, Umweltschutz und generell der Verbindung Natur-Technik und Mensch.

Die traditionelle Abschlussfeier zum 50-jährigen Bestehen von „Jugend trainiert für Olympia“ in der Max-Schmeling-Halle bildete den Abschluss der Feierlichkeiten. Knapp 4000 Sportler aus ganz Deutschland sowie Prominenz aus Sport, Wirtschaft und Politik erlebten einen bunten Abend mit interessanten Showacts und den Siegerehrungen aller beteiligten Sportarten.

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