Dormagen: Land gibt 350.000 Euro für neue Straßendecke der L 280

Dormagen: Land gibt 350.000 Euro für neue Straßendecke der L 280

Gut und vielsprechend klingt die Meldung der Dormagener Liberalen: Die Landesregierung hat im Haushalt für das laufende Jahr 33,35 Millionen Euro mehr für die Verbesserung des Landesstraßennetzes in Nordrhein-Westfalen veranschlagt als ursprünglich vorgesehen.

Insgesamt sind es 160,85 Millionen Euro. Für Dormagen bedeutet das, so gibt die FDP an, die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 350.000 Euro.

Was so positiv nach einer zusätzlichen Erhöhung aussieht, ist schon längst in den Planungen des Landesbetrieb Straßen NRW vorgesehen, wie der Leiter der Niederlassung in Mönchengladbach, Christoph Jansen, sagt. Konkret geht es um einen 700 Meter langen Abschnitt der Landesstraße 280 im Bereich von Delhoven, zwischen der Einmündung zur L 36 (Knechtsteden/Winand-Kayser-Straße) und der L 380 (Richtung Nievenheim).

Gelassen reagiert man auch bei der Stadt, die im Auftrag des Landesbetriebs diese Arbeiten ausführt: "Das ist nicht viel", sagt Pressesprecher Swen Möser, "die Sanierung der Klosterstraße in Delhoven hat für die rund 800 Meter rund 400.000 Euro gekostet." Das ist die einzige Maßnahme in Dormagen im Sanierungspaket, das der Landesbetrieb in diesem Jahr geschnürt hat. Erst in 2019 geht es weiter: Dann wird die gefährlichste Unfallkreuzung im Rhein-Kreis, L 280/L380, komplett umgebaut. Jede Fahrtrichtung erhält eigene Links- und Rechtsabbiegespuren, um diesen Bereich so zu entschärfen.

Laut Christoph Jansen ist der Landesbetrieb sowie auch die Straßenmeisterei ständig unterwegs, um marode und defekte Land- und Bundesstraßen aufzuspüren. "Uns ist der Zustand der Straßen schon ganz gut bekannt", so Jansen. Die Ergebnisse werden dann intern bewertet und daraus -abhängig von den vorhandenen Finanzmitteln - ein Ranking der Maßnahmen aufgestellt.

(schum)