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Kultur in Dormagen: Musikschule plant drei Konzerte bis Dezember

Kultur in Dormagen : Musikschule plant drei Konzerte bis Dezember

Mit kleineren Veranstaltungen möchte die Musikschule ebenso wie das Kulturbüro und die Stadtbibliothek in der Corona-Pandemie trotzdem Kultur in Dormagen anbieten. Die Kulturdezernentin möchte Kulturschaffende unterstützen.

Unter aller Vorsicht und Einhaltung der Hygienekonzepte: Die städtische Musikschule plant drei Konzerte bis Dezember. Das kündigt Kulturdezernentin Ellen Schönen an: „Wir wollen das möglich machen, was zurzeit möglich ist“, weist Schönen darauf hin, dass alle Veranstaltung unter Vorbehalt stehen, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickelt: „Die Kultur ist wichtig, das wollen wir in allen Bereichen betonen, aber natürlich dabei unsere Besucher, Mitarbeiter und Künstler bestmöglich schützen.“

Eigentlich war am 7. und 8. November die Feier zweier Ereignisse geplant: 30 Jahre Kulturhaus Dormagen und 25 Jahre Stadtbibliothek am Markt. „Das können wir leider nicht so groß umsetzen. Jetzt plant die Musikschule für den 7. November ein Konzert“, erläutert Ellen Schönen. Zudem soll es noch ein vorweihnachtliches Konzert (10. Dezember) und ein „Piano Forte“ (23. November) geben, bei dem sich die Musiker präsentieren können. Dort sollen auch Preise des Fördervereins überreicht werden. „Auch Musikschulleiterin Eva Krause-Woletz freut sich auf diese drei Konzerte“, so Schönen, die bei den bisherigen Kulturbüro-Veranstaltungen miterlebt hat, wie dankbar das Publikum war: „Die Besucher waren froh und haben sich vorbildlich an die Maßnahmen wie Maske und Abstand gehalten. Alle achten darauf, damit weiter etwas stattfinden kann“, berichtet die Dezernentin. So versucht das Kulturbüro-Team um Olaf Moll, in Absprache mit den Künstlern zwei Vorstellungen an einem Tag statt einer anzubieten, um die Besucherzahl zu halbieren. Das funktioniert bisher sehr gut.

Die gute Idee des Kulturfonds, bei dem Tickets an die Dormagener Kultur gespendet werden können, bedarf noch einer Neubetrachtung: „Wir wollen die Kultur in Dormagen unterstützen“, betont Schönen.