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Dormagen: Kritik an BfD-Plakat mit Wimmer-Karikatur

Dormagen : Kritik an BfD-Plakat mit Wimmer-Karikatur

Auf einem Plakat zeigt die Fraktion der Bürger für Dormagen (BfD) den CDU-Fraktionsvorsitzenden Wiljo Wimmer als Dackel, der an der Leine von Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann herumgeführt wird. Die NGZ hat ihre Leser am Heißen Draht gefragt, ob das zu weit gehe.

Fritz Aarns meint ja. "Der Herr Krueger hat wohl seine Doktorarbeit in politischer Karikatur gemacht", sagt der Dormagener. Das Motiv hält er für "Blödsinn". Auch dass es weitere Motive geben könnte, kritisiert Aarns.

Positiv aufgenommen hat das Motiv der Dormagener Joachim Budi. "Besser wäre die Karikatur der Herren Hoffmann und Wimmer als Gutsherren im Hermelin gewesen, denn keiner von beiden spricht mit den Bürgern von Dormagen. Dennoch vermisst Budi bei den BfD das konkrete und detallierte Aufarbeiten eines oder mehrerer Themen.

Rückendeckung bekommt Wimmer auch aus den eigenen Reihen. "Einen Politikclown braucht die Stadt nicht, denn Politik ist harte Arbeit und kein Spiel", meint die Straberger Unions-Frontfrau Margret Steiner. Krueger solle es vielmehr mit ernsthafter Arbeit versuchen.

Dörthe Zelder findet das Plakat "sehr geschmacklos". Ihres Erachtens könne man an der "künstlerischen Qualität" und Professionalität des Plakates die Qualität der dahinter stehenden Politik ablesen. Die Dormagenerin findet es schade, dass die BfD-Fraktionsmitglieder immer nur durch negative Aussagen und Aktionen in den Medien auftauchen und nicht durch Taten und Leistungen.

Auch Wiljo Wimmers Vater Hubert Wilhelm Wimmer hat sich bei der NGZ gemeldet. Er findet den Vorstoß der BfD "unter der Gürtellinie" — und schlägt mit den gleichen Waffen zurück: "Das Motiv wäre passend, wenn in der Mitte ein alter Ochse abgebildet wäre — mit dem Kopf von Herrn Dr. Krueger."

(NGZ)