Konzert in Dormagen: Junge "TonArt"-Sänger beeindrucken bei Musical Train

Konzert in Dormagen : Junge „TonArt“-Sänger beeindrucken bei „Musical Train“-Konzert

Dass sie wirklich gut sind, haben die jungen Sängerinnen und Sänger des Chors „TonArt“ schon bei gemeinsamen Auftritten mit dem Jugendchor „VoiceOver“ bewiesen. Am Samstag standen die jungen Erwachsenen nun bei ihrem ersten eigenen Konzert auf der Bühne und überzeugten mit fantastischen Stimmen, spür- und hörbaren Freude am Vortragen und 16 mitreißenden Liedern das Publikum in der ausverkauften Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums.

Mehrmals applaudierten die begeisterten Zuhörer dem jungen Studentenchor aus der Dormagener Chorhaus-Familie stehend und mit Jubelrufen.

Die meisten Sänger von „TonArt“ sind dem Jugendchor entwachsen, andere hatten noch beim „VoiceOver“-Konzert Ende Juni in der Kulle mitgesungen, jetzt hatten sie ihre eigene Premiere. Und was für eine: Unter der Leitung von David Mertin und Felix Schirmer nahmen die jungen Sängerinnen und Sänger ihr Publikum mit auf eine wunderbare Fahrt mit dem „Musical Train“, so der Titel ihres Konzert, zu den Musicals König der Löwen, Dschungelbuch, Die Schöne und das Biest, Grease, Mamma Mia, Frozen, Highschool Musical, Sister Act und The Great Showman. Dabei moderierten Paula Iven und Sarah Hoss als Zugpersonal souverän die Lieder an, bei denen neben der Choreographie auch sparsame, aber effektive Kostümierung für zusätzliche Effekte sorgte (Geier-Nasen und Federboas bei „Deine Freunde“, Petticoat und Lederjacken für „You’re the One that I Want“ oder Glitzerjacke und Ballkleid bei „A Night to Remember“). Ebenso durchdacht: Lustige Einspielfilme der Sänger zur Einführung der Musik. Trotz aller stimmigen Show: Das Beste waren die tollen Stimmen, die Spaß machten, in den „Musical Train MT 19“ einzusteigen und von denen sich die Zuschauer kaum trennen mochten, so lange dauerte der Schlussapplaus.

Bezeichnend für das Konzert war die kraftvolle und lebensbejahende Zugabe „This is Me“ aus „The Greatest Showman“, bei der die vier Solisten und der ganze Chor die Zuschauer überzeugend mit einbezogen: „Dies bin ich“ – ein leidenschaftlicher Appell, Andersartigkeit zu akzeptieren und Unterschiede stolz stehen zu lassen. Und das alles vorgetragen von exzellenten Sängern und Musikern.

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