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Kommunal-Wahlkampf in Dormagen: SPD stärkt Bürgermeister Lierenfeld

Kommunal-Wahlkampf in Dormagen : SPD wählt Bürgermeister Erik Lierenfeld

Der Amtsinhaber soll für die SPD den Bürgermeisterposten bei der Kommunalwahl am 13. September verteidigen. Mit großer Mehrheit wählten die Sozialdemokraten Erik Lierenfeld zu ihrem Kandidaten: 55 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme und eine Enthaltung – 96,5 Prozent, so lautete sein Ergebnis auf der Mitgliederversammlung in der Kulle.

Dort achtete SPD-Stadtverbandsvorsitzender Carsten Müller auf die Einhaltung des Abstands und den Mundschutz. Per Zoom konnten die SPD-MItglieder, die nicht in die Kulle kommen konnten, die Versammlung verfolgen.

Unter der Leitung des Ersten Beigeordneten Robert Krumbein wurden die Kandidaten für Stadtrat und Reserveliste, inklusive „Huckepack“ gewählt und die Kreistagskandidaten politisch nominiert, die den Dormagener Fraktionschef Andreas Behncke als Landratskandidat unterstützen sollen. In den allermeisten Fällen gingen die Wahlen ähnlich eindeutig aus. „Ich bin sehr zufrieden, das ist ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Lierenfeld nach der Versammlung. „Wir haben ein Klasse-Team mit guter Mischung aus Jung und Alt, Erfahrenen und Neukandidaten, viele Berufsgruppen sind vertreten“, betonte der Bürgermeister. Die SPD habe ein „hervorragendes Angebot für die Dormagener“. Das hatte auch Carsten Müller unterstrichen: „Lasst uns diesen Schwung mitnehmen“, schwor er seine Genossen auf den Wahlkampf ein. Das Ziel sehe er darin, „erneut den Bürgermeister zu stellen und die stärkste Fraktion im Rat zu werden“, forderte Müller. Er betonte: „Die Dormagener haben es verdient, den besten Bürgermeister zu bekommen.“ Weiter führte Müller aus: „Erik Lierenfeld hat die Stadt nach vorn gebracht, er arbeitet mit viel Herzblut und hohem Einsatz für Dormagen, er ist einer der anpackt und die Menschen mitnimmt.“

Der so Gelobte sagte bescheiden: „Bürgermeister in Dormagen zu sein, ist eine grandiose Aufgabe. Ich möchte gestalten, und das auch weiterhin.“ Lierenfeld ging auf die Bau-Pannen rund um die Schulen ein: „Das muss und wird verbessert werden.“ Er werde die Sekundarschule zu seinem persönlichen Projekt machen und stelle sich weiter vor seine Mitarbeiter. Bei der BvA-Aula seien kleinere Mängel sofort sichtbar gewesen, die massiven Mängel hinter der Verkleidung jedoch nicht. Der Vorschlag, den Lernort Horrem neu zu bauen, sei keine einfache Entscheidung gewesen, allerdings würde dadurch der Bereich der Altlasten wegfallen. „Wir haben in Dormagen den Zusammenhalt geschafft, auch bei Themen wie Flüchtlinge und Corona-Krise, das ist wichtig“, sagte Lierenfeld.