1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Kommentar zur Sekundarschule Dormagen: Prinzip Hoffnung regiert

Kommentar Zur Sekundarschule Dormagen : Prinzip Hoffnung regiert

So gebetsmühlenartig Verwaltung und Politik die Vorzüge der Sekundarschule auch hervorheben, es ändert nichts an der Faktenlage: An der noch jungen Schule findet seit ihrer Eröffnung eine Abstimmung mit Füßen statt.

Das heißt, Eltern machen einen großen Bogen um sie. So bedauerlich das sein mag. Doch während andernorts das hohe Lied des Elternwillens gesungen wird, wird in Dormagen dem Prinzip Hoffnung gefolgt: Dass am Ende doch alles gut wird, wenn die Sekundarschule irgendwann in die, wie es heißt, „schönste Schule im Rhein-Kreis Neuss“ einzieht. Eine Schule, die im sechsten Jahr ihres Bestehens noch keinen eigenen Namen trägt, und der auch so ein Stück Identität fehlt. Eine Schule, in die seit Jahren zig Millionen Euro gepumpt werden. Dem ein oder anderen Politiker dämmert inzwischen, dass die damalige Entscheidung gegen eine zweite Gesamtschule in Dormagen falsch gewesen sein könnte.

Der Kommentar bezieht sich auf den Artikel „Minus-Rekord für Sekundarschule.“