Kommentar zu: Dormagener Fechthalle kommt nach Knechtsteden

Kommentar zu Dormagener Fechthalle kommt nach Knechtsteden : Überschaubares Risiko

Jetzt kann Dormagen mitmachen bei Planung und Bau eines Prestigeprojekts: einer eigenen Halle für die Weltklasse-Säbelfechter, die dann im internationalen Vergleich endlich adäquate Trainingsbedingungen erhalten.

Der Rhein-Kreis macht längst Nägel mit Köpfen, hat die Planungen schon angeschoben. Auch ohne aktive Beteiligung der Stadt. Die CDU hat richtigerweise die Reißleine gezogen und eine Standort-Entscheidung herbeigeführt, die nahezu alternativlos ist, will man das Gesamtprojekt nicht gefährden. Das wäre für die „Sportstadt Dormagen“ peinlich gewesen. Natürlich ist es ein Wagnis, weil die genauen finanziellen Rahmenbedingungen, also der Umfang der Förderungen von Bund und Land, nicht feststehen. Weil aber alle Interesse am Fortbestehen des Bundesleistungsstützpunktes Dormagen und dem damit verknüpften Hallenbau haben, ist das Risiko überschaubar und vertretbar.

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