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Kommentar zu: CDU Dormagen kürt Bürgermeisterkandidaten

CDU Dormagen kürt Bürgermeisterkandidaten : CDU legt Karten auf den Tisch

Fast könnte man es langweilige Einigkeit nennen, was die CDU bei ihrer Aufstellungsversammlung an den Tag legte. So harmonisch verliefen die Stunden, in denen immerhin die Basis für künftigen Einfluss und Macht gelegt wurde.

Aber es war schlichtweg eine gute Vorarbeit in der Parteispitze und in den Ortsverbänden. Damit haben die Christdemokraten als erste Partei in der Stadt ihre personellen Karten auf den Tisch gelegt. Zu früh? Eher nicht. Es zeugt zum einen von Selbstbewusstsein, zum anderen benötigen neue Kandidaten Zeit, um sich vor Ort einen Namen zu verschaffen. Das gelingt jetzt besser als mit dem Titel „Kandidat in spe“. Gerade René Schneider braucht einen ordentlichen Anlauf, um öffentlich noch stärker wahrgenommen zu werden und eine Chance gegen den SPD-Kandidaten zu haben, der wohl Bürgermeister Erik Lierenfeld sein dürfte. Überraschend taucht auf dem Tableau Elke Wölm auf, die in einem Alter antritt, in dem andere in den politischen Ruhestand gehen. Mit ihrer Erfahrung und Persönlichkeit kann sie der Fraktion gut tun.

Der Kommentar bezieht sich auf den Artikel „CDU setzt personellen Umbruch fort.“